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Der Orthopäde

, Volume 46, Issue 9, pp 761–775 | Cite as

Supramalleolare Osteotomie bei asymmetrischer Arthrose des oberen Sprunggelenks

Kurzfristige klinische und radiologische Ergebnisse
  • A. BargEmail author
  • M. Wiewiorski
  • J. Paul
  • M. Wurm
  • M. Jacxsens
  • K. Nykytina
  • V. Valderrabano
Originalien

Zusammenfassung

Einleitung

Die Hauptindikation zur supramalleolaren Osteotomie ist die asymmetrische Arthrose des oberen Sprunggelenks (OSG) mit begleitender supramalleolarer Valgus- oder Varusdeformität. Das Ziel dieser prospektiven Studie ist es, die kurzfristigen klinischen und radiologischen Ergebnissen bei Patienten mit asymmetrischer OSG-Arthrose zu untersuchen.

Methoden

Insgesamt 16 Patienten mit asymmetrischer OSG-Arthrose und begleitender supramalleolarer Deformität – 7 Patienten mit Valgusdeformität, 9 mit Varusdeformität – wurden mittels einer supramalleolaren Tibiaosteotomie behandelt. Die intra- und postoperativen Komplikationen wurden erfasst und analysiert. Die klinischen und radiologischen Ergebnisse wurden nach einer mittleren Nachuntersuchungszeit von 3,6 ± 1,1 Jahren erfasst.

Ergebnisse

Bei 10 von 16 Patienten wurde im postoperativen Verlauf das osteosynthetische Material entfernt. Postoperativ kam es zu einer signifikanten Schmerzlinderung. Der AOFAS-Rückfuß-Score verbesserte sich postoperativ signifikant. Bei allen Subgruppen des SF-36-Fragebogens wurde eine signifikante Verbesserung erzielt. Der mittlere Bewegungsumfang des OSG verbesserte sich ebenfalls signifikant. Die radiologische Analyse ergab eine neutrale Ausrichtung des Rückfußes zum Zeitpunkt der letzten Nachuntersuchung. Die klinischen Ergebnisse waren vergleichbar in beiden Patientengruppen. Bei Patienten mit aufklappender Tibiaosteotomie dauerte es signifikant länger bis zur kompletten ossären Konsolidierung.

Schlussfolgerung

In dieser prospektiven Studie konnten zufriedenstellende kurzfristige klinische Ergebnisse nach einer supramalleolaren Osteotomie bei asymmetrischer OSG-Arthrose gezeigt werden. Bei fortschreitenden degenerativen Veränderungen des OSG sollte ein endoprothetischer Ersatz oder eine Arthrodese diskutiert werden.

Schlüsselwörter

Sprunggelenkchirurgie Tibiaosteotomie Valgusdeformität Varusdeformität Rückfuß 

Supramalleolar osteotomy in asymmetric ankle osteoarthritis

Short-term clinical and radiographic results

Abstract

Background

The main indication for the supramalleolar osteotomy is asymmetric ankle osteoarthritis with concomitant supramalleolar valgus or varus deformity. The aim of this prospective study was to analyze short-term clinical and radiographic outcomes in patients with asymmetric ankle osteoarthritis.

Methods

A total of 16 patients with asymmetric ankle osteoarthritis and concomitant supramalleolar deformity – 7 patients with valgus deformity, 9 patients with varus deformity – were treated. Intraoperative and postoperative complications were recorded and analyzed. The clinical and radiographic outcomes were assessed after a mean follow-up of 3.6 ± 1.1 years.

Results

In 10 of 16 patients, removal of hardware was performed. The AOFAS hindfoot score increased significantly after surgery. All categories of the SF-36 score showed significant improvement. The average range of motion also increased significantly. Radiographic assessment showed neutral hindfoot alignment at the latest follow-up. The postoperative clinical outcomes were comparable in both patient groups. The time until complete osseous union was significantly longer in patients with opening wedge osteotomy.

Conclusion

This prospective study demonstrated encouraging short-term results in patients with asymmetric ankle osteoarthritis who underwent supramalleolar osteotomy. In progressive ankle osteoarthritis, joint-nonpreserving treatment options including total ankle replacement or ankle arthrodesis should be discussed.

Keywords

Ankle joint surgery Tibial osteotomy Valgus deformity Varus deformity Hindfoot 

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

A. Barg, M. Wiewiorski, J. Paul, M. Wurm, M. Jacxsens, K. Nykytina und V. Valderrabano geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Alle beschriebenen Untersuchungen am Menschen wurden mit Zustimmung der zuständigen Ethik-Kommission, im Einklang mit nationalem Recht sowie gemäß der Deklaration von Helsinki von 1975 (in der aktuellen, überarbeiteten Fassung) durchgeführt. Von allen beteiligten Patienten liegt eine Einverständniserklärung vor.

Supplementary material

132_2017_3416_MOESM1_ESM.pdf (423 kb)
ESM-Abb. 1 Anteriore Arthroskopie des oberen Sprunggelenks. 41-jähriger Patient (Fall 11) mit posttraumatischer Arthrose des oberen Sprunggelenk (repetitive Distorsionen des oberen Sprunggelenks in der Vorgeschichte) und supramalleolarer Varusdeformität (medialer distaler Tibiawinkel 84,1°): anteroposteriore Aufnahme vom oberen Sprunggelenk (a) und Saltzman-Aufnahme vom Rückfuß (b). SPECT-CT zeigen aktive degenerative Veränderungen im medialen Anteil vom oberen Sprunggelenk: koronare (c) und sagittale (d) Schnittführung. Intraoperative Aufnahmen während der anterioren Arthroskopie des oberen Sprunggelenks: unauffälliger Knorpelüberzug im lateralen Gelenkkompartiment, jedoch insuffizienter lateraler Bandapparat (e), unauffälliger Knorpelüberzug im zentralen Gelenkskompartiment (f), großflächige degenerative Veränderungen des Knorpelüberzugs im medialen Gelenkskompartiment und auf der medialen Talusschulter (g; ESM-Video 3), sorgfältiges Débridement des degenerativen und instabilen Knorpelanteils (h), Mikrofrakturierung des subchondralen Knochens nach dem Débridement (i), Blutungen aus dem perforierten subchondralen Knochen nach dem die Blutsperre gelöst wurde (j; ESM-Video. 4).
132_2017_3416_MOESM2_ESM.pdf (110 kb)
ESM-Abb. 2 Chirurgischer Zugang bei der supramalleolaren Tibiaosteotomie. Hautschnitt über der distalen Tibia und dem medialen Malleolus (a). Schutz der Weichteile, Sehnen und neurovaskulären Strukturen durch 2 Hohmann-Haken (b). Insbesondere sind die Strukturen im posterioren Kompartiment gefährdet (c). Fixierung der Osteotomie mit einer anatomisch geformten distalen Tibia-LCP-Platte (d).
132_2017_3416_MOESM3_ESM.pdf (312 kb)
ESM-Abb. 3 Zusätzliche Fixierung der supramalleolaren Osteotomie. Beim Aufklappen der Osteotomie kam es zum kompletten Bruch der Gegenkortikalis. Eine 3,5-mm-Drittelrohrplatte wurde benutzt, um die Osteotomie zusätzlich zu fixieren. Radiologische Kontrolle 3 Monate postoperativ: anteroposteriore (a) und laterale (b) Aufnahmen vom oberen Sprunggelenk. Radiologische Kontrolle 6 Monate postoperativ: anteroposteriore (c) und laterale (d) Aufnahmen vom oberen Sprunggelenk.
132_2017_3416_MOESM4_ESM.pdf (567 kb)
ESM-Abb. 4 Korrekturosteotomie der distalen Fibula. Laterale Hautinzision zur Darstellung der distalen Fibula (a; [32]). Z‑förmige Osteotomie der Fibula (b) [32]. Osteosynthetische Versorgung der Fibulaosteotomie mit einer Zugschraube und einer Platte: intraoperative anteroposteriore (c) und laterale (d) Bildverstärkeraufnahmen.
132_2017_3416_MOESM5_ESM.pdf (73 kb)
ESM-Abb. 5 Radiologische Beurteilung der Länge und der Rotation der Fibula anhand der Weber-Kriterien [53]: Kongruenz des tibiotalaren Gelenks (a), Shenton-Linie des oberen Sprunggelenks (b), Weber-Kreis (c; [32]).
132_2017_3416_MOESM6_ESM.pdf (5.1 mb)
ESM-Abb. 6 Verzögerte ossäre Konsolidierung und progressive Arthrose des oberen Sprunggelenks nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie. 50-jährige Patientin (Fall 6) mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität (medialer distaler Tibiawinkel 86,3°): anterposteriore (a) und laterale (b) Aufnahmen vom oberen Sprunggelenk. Magnetresonanztomogramm demonstriert asymmetrische degenerative Veränderungen im tibiotalaren Gelenk: T1 koronare (c; ESM-Video 5), T2 koronare (d; ESM-Video 6), T2 sagittale (e, ESM-Video 7), PD sagittale (f, ESM-Video 8) und T2 axiale (g, ESM-Video 9) Schnittführung. SPECT-CT zeigen aktive degenerative Veränderungen im medialen Anteil vom oberen Sprunggelenk: koronare (h, ESM-Video 10), sagittale (i, ESM-Video 11) und axiale (j, ESM-Video 12) Schnittführung. Eine medial aufklappende supramalleolare Osteotomie wurde durchgeführt: Aufnahmen 6 Wochen postoperativ (k). Im weiteren Verlauf kam es zu einer verzögerten ossären Konsolidierung: 3 Monate (l), 4,5 Monate (m), 6 Monate (n), 10 Monate (o), 12 Monate (p), 15 Monate (q) und 18 Monate (r) postoperativ.
132_2017_3416_MOESM7_ESM.pdf (1.8 mb)
ESM-Abb. 7 Sekundäre Arthrodese des oberen Sprunggelenks bei progressiver Arthrose nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie. 50-jährige Patientin (Fall 6) mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie: anteroposteriore (a) und laterale (b) Aufnahmen vom oberen Sprunggelenk, dorsoplantare (c) Aufnahme vom Fuß und Saltzmann-Aufnahme vom Rückfuß (d). Magnetresonanztomogramm demonstriert zunehmende degenerative Veränderungen im tibiotalaren Gelenk (Abb. 10): T1 koronare (e; ESM-Video 13), T2 koronare (f; ESM-Video 14), T2 sagittale (g; ESM-Video 15) und T2 axiale (h; ESM-Video. 16) Schnittführung. SPECT-CT zeigen zunehmende aktive degenerative Veränderungen im medialen Anteil (Abb. 10) sowie beginnende degenerative Veränderungen im lateralen Anteil vom oberen Sprunggelenk: koronare (i; ESM-Video 17), sagittale (j; ESM-Video 18) und axiale (k; ESM-Video 19) Schnittführung. Aufgrund der schmerzhaften Arthrose des oberen Sprunggelenks wurde 32,5 Monate nach dem initialen Eingriff die offene Arthrodese des oberen Sprunggelenks durchgeführt: anteroposteriore (l) und laterale (m) Aufnahmen vom oberen Sprunggelenk, dorsoplantare (n) Aufnahme vom Fuß und Saltzmann-Aufnahme vom Rückfuß (o) 6 Monate postoperativ.

ESM-Video 1: Mobilisierung der medialen supramalleolaren Tibiaosteotomie.

ESM-Video 2: Mobilisierung der medialen supramalleolaren Tibiaosteotomie unter der Bildwandlerkontrolle. Man achte darauf, dass die Gegenkortikalis erhalten bleibt.

ESM-Video 3: Anteriore Arthroskopie des oberen Sprunggelenks: großflächige degenerative Veränderungen des Knorpelüberzugs im medialen Gelenkskompartiment und auf der medialen Talusschulter.

ESM-Video 4: Mikrofrakturierung des subchondralen talaren Knochens nach dem Debridement. Man beachte Blutungen aus dem perforierten subchondralen Knochen nach dem die Blutsperre gelöst wurde.

ESM-Video 5: Magnetresonanztomogramm: koronare T1 Sequenzen (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 6: Magnetresonanztomogramm: koronare T2 Sequenzen (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 7: Magnetresonanztomogramm: sagittale T2 Sequenzen (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 8: Magnetresonanztomogramm: sagittale PD Sequenzen (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 9: Magnetresonanztomogramm: axiale T2 Sequenzen (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 10: SPECT-CT Untersuchung (single photon emision computed tomography-computed tomography): koronare Schnittführung (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 11: SPECT-CT Untersuchung (single photon emision computed tomography-computed tomography): sagittale Schnittführung (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 12: SPECT-CT Untersuchung (single photon emision computed tomography – computed tomography): axiale Schnittführung (50-jährige Patientin mit asymmetrischer posttraumatischer Arthrose mit supramalleolarer Varusdeformität).

ESM-Video 13: Magnetresonanztomogramm: koronare T1 Sequenzen (50-jährige Patientin mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie).

ESM-Video 14: Magnetresonanztomogramm: koronare T2 Sequenzen (50-jährige Patientin mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie).

ESM-Video 15: Magnetresonanztomogramm: sagittale T2 Sequenzen (50-jährige Patientin mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie).

ESM-Video 16: Magnetresonanztomogramm: axiale T2 Sequenzen (50-jährige Patientin mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie).

ESM-Video 17: SPECT-CT Untersuchung (single photon emision computed tomography – computed tomography): koronare Schnittführung (50-jährige Patientin mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie).

ESM-Video 18: SPECT-CT Untersuchung (single photon emision computed tomography – computed tomography): sagittale Schnittführung (50-jährige Patientin mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie).

ESM-Video 19: SPECT-CT Untersuchung (single photon emision computed tomography – computed tomography): axiale Schnittführung (50-jährige Patientin mit progressiver Arthrose des oberen Sprunggelenks 30 Monate nach der supramalleolaren Tibiaosteotomie).

132_2017_3416_MOESM27_ESM.pdf (83 kb)
ESM-Tab. 1 Literaturübersicht mit Angaben zu postoperativen Ergebnissen nach einer supramalleolaren Tibiaosteotomie.
132_2017_3416_MOESM28_ESM.pdf (18 kb)
ESM-Tab. 2 Demographische Angaben von 16 Patienten mit einer asymmetrischen Arthrose des oberen Sprunggelenks.
132_2017_3416_MOESM29_ESM.pdf (26 kb)
ESM-Tab. 3 Klinische Ergebnisse bei 16 Patienten mit einer supramalleolaren Tibiaosteotomie.
132_2017_3416_MOESM30_ESM.pdf (28 kb)
ESM-Tab. 4 Radiologische Ergebnisse bei 16 Patienten mit einer supramalleolaren Tibiaosteotomie.
132_2017_3416_MOESM31_ESM.pdf (49 kb)
ESM-Tab. 5 Literaturübersicht mit Angaben zu Komplikationen nach einer supramalleolaren Tibiaosteotomie.

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Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH 2017

Authors and Affiliations

  • A. Barg
    • 1
    • 2
    Email author
  • M. Wiewiorski
    • 3
  • J. Paul
    • 4
  • M. Wurm
    • 5
  • M. Jacxsens
    • 2
    • 6
  • K. Nykytina
    • 2
  • V. Valderrabano
    • 7
  1. 1.Orthopädische KlinikUniversität UtahSalt Lake CityUSA
  2. 2.Harold K. Dunn Orthopädisches Forschungslabor, Orthopädische KlinikUniversität UtahSalt Lake CityUSA
  3. 3.Klinik für Orthopädie und TraumatologieKantonsspital WinterthurWinterthurSchweiz
  4. 4.Klinik für Orthopädie und SportmedizinRennbahnklinikMuttenzSchweiz
  5. 5.Abteilung für Sportorthopädie, Klinikum Rechts der IsarTechnische Universität MünchenMünchenDeutschland
  6. 6.Orthopädische KlinikUniversität BaselBaselSchweiz
  7. 7.Orthopädie-Traumatologie, Schmerzklinik BaselGenolier Swiss Private Clinic Group GSMNBaselSchweiz

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