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Der Gynäkologe

, Volume 50, Issue 8, pp 646–650 | Cite as

Chemotherapiezwischenfälle – die forensische Sicht

  • Alexandra Jorzig
Medizinrecht
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Aufgrund der wachsenden Anzahl von Chemotherapien wächst naturgemäß auch die Anzahl von Zwischenfällen bei Chemotherapien. Fraglich ist nur, ob derartige Zwischenfälle im Sinne des ärztlichen Haftungsrechtes von Relevanz sind.

Eine umfassende Rechtsprechungsrecherche hat ergeben, dass es in diesem Bereich kaum Entscheidungen gibt. Es lassen sich 2 Entscheidungen zur reinen Verabreichung der Chemotherapie finden1. Alle übrigen Entscheidungen befassen sich mit der Paravasation von Chemotherapeutika.

Eine Paravasation bedeutet, dass eine medizinische Infusion, konkret: das Chemotherapeutikum, welches der Patient bekommt, fälschlicherweise nicht in die für diese Infusion vorgesehene Vene gelaufen ist, sondern in das umgebende Armgewebe.

Die nachfolgend aufgeführten Urteile betreffen teilweise die Paravasation von Kontrastmitteln und nicht von Chemotherapeutika. Eine analoge Anwendung dieser Rechtsprechung auf die Paravasation von Chemotherapeutika kommt immer dann in Betracht, wenn...

Adverse events in chemotherapy from a forensic perspective

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

A. Jorzig gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH 2017

Authors and Affiliations

  1. 1.JORZIG RechtsanwälteDüsseldorfDeutschland

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