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Der Gynäkologe

, Volume 36, Issue 6, pp 477–478 | Cite as

Onkologische Supportivtherapie

  • K. Münstedt
  • W. Künzel
Einführung zum Thema
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Als vor Jahren Elisabeth Kübler-Ross schrieb:

"Die Zeiten sind vorbei, in denen ein Mensch in Frieden und Würde sterben durfte",

zielte dieser Satz auf die moderne Medizin, die im Kampf gegen den Krebs bei der Wahl der Waffen erbarmungslos den Tumor ins Visier nimmt, ohne den einzelnen Menschen wahrzunehmen. Diese Art der Medizin wurde in der Vergangenheit von vielen Seiten, insbesondere von Anhängern der sog. sanften, alternativen, komplementären oder auch ganzheitlichen Medizin kritisiert. Möglicherweise hat auch das aggressive, verbal militarisierte Vokabular der schulmedizinischen Therapeuten dazu beigetragen, dass mittlerweile 70% der Krebspatienten unter dem Eindruck von Kobaltstrahlenkanonen und Radiumbunkern zu sanften Alternativen greifen. Entsprechende Ängste vor der Krankheit, den Therapiefolgen und vor dem Sterben finden sich bei ca. 60% aller Krebspatienten.

Verbesserte Krebstherapie

Doch gute supportive Maßnahmen sind heute in der Lage, die unerwünschten Wirkungen einer...

Literatur

  1. 1.
    Gnant M on behalf of the Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (2000) Impact of participation in randomized clinical trials on survival of women with early-stage breast cancer—an analysis of 7.985 patients. Proc Am Soc Clin Oncol 19:74aGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 2003

Authors and Affiliations

  1. 1.FrauenklinikUniversitätsklinikum GießenDeutschland
  2. 2.FrauenklinikUniversitätsklinikum GießenGießenDeutschland

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