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Der Urologe

pp 1–4 | Cite as

Förderung und Unterstützung der erfolgreichen Ausbildung zum Urologen durch die Deutsche Gesellschaft für Urologie

  • M. S. MichelEmail author
  • M.-O. Grimm
  • M. Burger
  • F. Petersilie
Leitthema

Zusammenfassung

Die Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) hat es sich zur Aufgabe gemacht, Assistenzärzte auf ihrem Weg zum Facharzt für Urologie zu unterstützen. Dabei wird dem urologischen Nachwuchs durch die sog. Juniormitgliedschaft in der DGU bereits frühzeitig die Möglichkeit eröffnet, Teil der urologischen Gemeinschaft zu sein. Die Arbeitsgemeinschaft „Junge Urologen“ der DGU adressiert insbesondere Themen wie die Entwicklung von Konzepten zur Nachwuchsförderung, Verbesserung der Weiterbildung, Modelle zur besseren Vereinbarkeit von Freizeit/Familie und Beruf sowie die Vereinbarkeit von klinischer und wissenschaftlicher Tätigkeit. Im Rahmen des DGU-Kongresses können sich urologische Assistenten durch die Einreichung von Abstracts für Vortrags- oder Postersitzungen aktiv einbringen. Andererseits adressieren aber auch Seminare und Foren spezifisch weiterbildungsrelevante Themen. Um dies zu gewährleisten, sind Vertreter der Assistenten Mitglied der Programmkommission der DGU. Ziel der JuniorAkademie ist es, den urologischen Nachwuchs auf seinem Weg zum Facharzt mit qualitativ hochwertigen Seminaren zu begleiten. Zusätzlich bietet die JuniorAkademie eine persönliche Begleitung auf dem Weg zum anvisierten Karriereziel. Die JuniorAkademie verfügt über ein großes Netzwerk, das es ermöglicht, von den Besten zu lernen. Die etablierten Ferdinand-Eisenberger-Forschungsstipendien ermöglichen es, Nachwuchswissenschaftlern in der Urologie für ein Jahr von ihrer klinischen Routine freizustellen, um an einer renommierten Forschungsinstitution in Deutschland selbstständiges wissenschaftliches Arbeiten zu vertiefen. AuF(Arbeitsgemeinschaft urologische Forschung)-Symposien und Workshops richten sich ebenfalls an den Nachwuchswissenschaftler. Weitere Förderprojekte wie die Unterstützung bei DFG-Anträgen sind einzigartig für eine wissenschaftliche Fachgesellschaft.

Schlüsselwörter

Weiterbildungsassistenten Karriere Ausbildung Forschungsförderung Stipendien 

Promotion and support of successful training as a urologist by the Deutsche Gesellschaft für Urologie

Abstract

The Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU) has set itself the task of supporting medical assistants on their way to becoming specialists in urology. At the same time, urological junior researchers have been given the opportunity to become part of the urological community at an early stage through the so-called junior membership of the DGU. The working group “Young Urologists” of the DGU addresses in particular topics such as the development of concepts for the promotion of young talent, improvement of further education, models for better compatibility of leisure/family and work as well as the compatibility of clinical and scientific work. As part of the DGU Congress, urological assistants can actively contribute by submitting abstracts for lecture or poster sessions. On the other hand, seminars and forums also address topics relevant to further education. To ensure this, representatives of the assistants are members of the scientific program commission of the DGU congress. The aim of the Junior Academy is to accompany young urologists on their way to becoming a specialist with high-quality seminars. In addition, the Junior Academy offers personal support on the way to their targeted career goal. The Junior Academy has a large network that makes it possible to learn from the best. The established Ferdinand-Eisenberger Research Fellowships allow young researchers in urology to be exempted from their clinical routine for one year in order to intensify independent scientific work at a renowned research institution in Germany. AuF-Symposia (working group urological research) and workshops are also aimed at young scientists. Further funding projects, such as support for DFG applications, are unique to the society.

Keywords

Residents Career Education Research funding Networking 

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

M.S. Michel, M.-O. Grimm, M. Burger und F. Petersilie geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  • M. S. Michel
    • 1
    Email author
  • M.-O. Grimm
    • 2
  • M. Burger
    • 3
  • F. Petersilie
    • 4
  1. 1.Klinik für UrologieUniversitätsmedizin MannheimMannheimDeutschland
  2. 2.Klinik für UrologieUniversitätsklinikum JenaJenaDeutschland
  3. 3.Klinik für UrologieUniversitätsklinikum RegensburgRegensburgDeutschland
  4. 4.Deutsche Gesellschaft für UrologieDüsseldorf und BerlinDeutschland

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