Advertisement

Der Urologe

, Volume 57, Issue 9, pp 1100–1102 | Cite as

Neufassung des § 303 Abs. 4 SGB V zur Verhinderung unzulässiger Diagnosebeeinflussung

  • F. Schramm
  • L. Kuball
Medizinrecht
  • 37 Downloads

Dieser Beitrag ist Teil einer Beitragsserie. Die Beiträge geben einen – nicht vollständigen – Überblick über die Tätigkeit des BvDU im Justiziariat. Die Beiträge sollen verdeutlichen, in welchen Bereichen der BvDU für die Mitglieder in rechtlichen Bereichen tätig wird.

Nachdem ein Mitarbeiter der Techniker Krankenkasse im vergangenen Jahr zugegeben hat, dass diese und andere Krankenkassen Ärzten finanzielle Vorteile verschaffen würden, wenn diese eine bestimmte Diagnose dokumentierten, wurde öffentlich über das sog. „up-coding“ diskutiert. Während der Ärzteschaft vorgeworfen wurde, den eigenen finanziellen Vorteil den berechtigten Belangen ihrer Patienten vorzuziehen, standen die Krankenkassen in der Kritik, systematisch Einfluss auf die ärztlichen Kodierpflichten zu nehmen, um Geld zu sparen.

Der Risikostrukturausgleich als Anlass für Manipulation

Anlass für das erstrebte „up-coding“ ist der sog. Risikostrukturausgleich, welcher die ungleiche Versichertenstruktur der Krankenkassen...

Revision of § 303 Sect. 4 SGB V to prevent improper diagnosis manipulation

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

F. Schramm und L. Kuball geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.CausaConcilio Koch & Partner mbB RechtsanwälteKielDeutschland
  2. 2.HamburgDeutschland

Personalised recommendations