Zusammenfassung
Eine 28jährige schwangere Patientin wurde wegen starker Rückenschmerzen aufgenommen. Als Ursachen der Beschwerden zeigte sich neben einer ausgeprägten manifesten Osteoporose ein alimentärer Vitamin D3 Mangel. Eine Osteomalazie konnte knochenhistologisch ausgeschlossen werden. Die Behandlung der schwangerschaftsassoziierten Osteoporose besteht in Vitamin D3– und Kalzium-Substitution. Bei einem erneuten Kinderwunsch sollte ein engmaschiges Monitoring erfolgen. Ob nach der Geburt Stillen empfohlen werden kann, ist im Einzelfall zu entscheiden, da kontinuierliches Stillen zu einer weiteren Verschlechterung der Knochendichte führen kann. Differentialdiagnostisch sollte neben einer schwangerschaftsassoziierten Osteoporose auch an weitere sekundäre Osteoporoseformen gedacht werden.
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