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Der Internist

, Volume 39, Issue 9, pp 917–926 | Cite as

Die Therapie des Morbus Hodgkin Optimierung über vier Studiengenerationen

Optimierung über vier Studiengenerationen
  • V. Diehl
  • J. Wolf
  • R. Walshe
  • H. Tesch
  • M. Löffler
Übersicht

Zum Thema

Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung und Optimierung von Therapiestrategien für das Hodgkin-Lymphom innerhalb der Deutschen Hodgkin Lymphom Studiengruppe (DHSG) in den letzten 20 Jahren. Rekrutierte die DHSG im Jahr 1980 gerade 20 Patienten in 8 Behandlungszentren, so waren es im Jahr 1998 schon mehr als 700 Patienten in über 300 Zentren in Deutschland und im europäischen Ausland. Innerhalb dieser Zeit wurden Hodgkin-Patienten streng stadienadaptiert in 3 Studiengenerationen innerhalb prospektiv randomisierter Therapiestudien behandelt. Die 4. Studiengeneration wurde in diesem Jahr aktiviert.

Der Schwerpunkt der Therapieoptimierung in den frühen und intermediären Stadien war die Reduktion der Toxizität der Strahlentherapie unter Beibehaltung der guten Therapieergebnisse. Das Bemühen in den fortgeschrittenen Stadien galt der Verbesserung der unbefriedigenden Therapieergebnisse. Durch die Entwicklung einer Zeit- und Dosis-intensivierten Therapie gelang hier in der 3. Studiengeneration erstmals ein therapeutischer Durchbruch für diese Patienten.

Ein großes Anliegen der Studie war von Beginn an die Qualitätssicherung. Hierfür waren neben der Arbeit der Studienzentrale insbesondere die Einrichtung einer Referenzpathologie und einer Referenzstrahlentherapie entscheidend. Diese Gremien hatten entscheidenden Anteil daran, daß im Rahmen der bisherigen Studiengenerationen der DHSG die Qualität der Behandlung flächendeckend zwischen den einzelnen Zentren angeglichen werden konnte.

Schlüsselwörter Studien klinische M. Hodgkin Therapie 

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1998

Authors and Affiliations

  • V. Diehl
    • 1
  • J. Wolf
    • 1
  • R. Walshe
    • 1
  • H. Tesch
    • 1
  • M. Löffler
    • 2
  1. 1.Klinik I für Innere Medizin, Universität KölnDeutschland
  2. 2.Institut für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie, Universität LeipzigDeutschland

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