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HNO

, Volume 67, Issue 1, pp 54–57 | Cite as

Seltene Ursache einer zervikalen Schwellung

  • M. SchochEmail author
  • D. Bächinger
  • B. Bode
  • T. Kleinjung
Bild und Fall
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Falldarstellung

Anamnese

Ein 27-jähriger Patient stellte sich mit einer indolenten Schwellung zervikal links vor, welche er am Morgen gleichen Tages gemerkt habe. Seither verspüre er ein leichtes Ziehen im Nackenbereich und zervikal links. Zudem habe er Schmerzen bei tiefer Inspiration. Am Vorabend sei er im Fitnessstudio gewesen und habe Gewichte gestemmt.

Es bestehe keine B‑Symptomatik und in der persönlichen Anamnese wurden lediglich ein Nikotinabusus (kumulativ 3 „pack years“) angegeben, keine bekannten Erkrankungen, keine Dauermedikation.

Befund

Bei der klinischen Untersuchung war der Patient in einem guten Allgemeinzustand, die Temperatur war erhöht bei 38,8 °C. Es fand sich klinisch eine gut tastbare, etwa 4 × 3 × 4 cm große Raumforderung zervikal links im Level IV mit unauffälliger darüber liegender Haut (Abb.  1). Fiberendoskopisch zeigte sich allseits eine intakte, reizlose Schleimhaut im Larynx und Hypopharynx ohne Auffälligkeiten. Die Stimmlippen waren endoskopisch...

Rare cause of a cervical swelling

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

M. Schoch, D. Bächinger, B. Bode und T. Kleinjung geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren. Für Bildmaterial oder anderweitige Angaben innerhalb des Manuskripts, über die Patienten zu identifizieren sind, liegt von ihnen und/oder ihren gesetzlichen Vertretern eine schriftliche Einwilligung vor.

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Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  • M. Schoch
    • 1
    Email author
  • D. Bächinger
    • 2
  • B. Bode
    • 3
  • T. Kleinjung
    • 2
  1. 1.Hals-Nasen-OhrenklinikKantonsspital St. GallenSt. GallenSchweiz
  2. 2.Klinik für Ohren‐, Nasen‐, Hals‐ und GesichtschirurgieUniversitätsspital ZürichZürichSchweiz
  3. 3.Institut für Pathologie und MolekularpathologieUniversitätsspital ZürichZürichSchweiz

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