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Der Hautarzt

, Volume 70, Supplement 1, pp 93–96 | Cite as

50/w mit kälteabhängiger, anfallsweiser Weißverfärbung einzelner Finger

Vorbereitung auf die Facharztprüfung: Folge 51
  • Michael SticherlingEmail author
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Fallschilderung für den Prüfungskandidaten

Die aktuell 50-jährige Patientin berichtet anamnestisch über kälteabhängige, anfallsweise Weißverfärbung einzelner Finger schon als 20-Jährige. Damals sei sie, da sonst bei völligem Wohlsein, nicht weiter untersucht worden. Ab dem 45. Lebensjahr sei es zunehmend zu belastungsabhängiger Kurzatmigkeit gekommen sowie zu initial wechselnden und rückläufigen Ödemen der Finger. Auch seien insgesamt 3‑mal Pneumonien aufgetreten, die jedoch ambulant mit Antibiotika erfolgreich behandelt werden konnten.

Anamnese

  • Hypothyreose, Hyperlipidämie, keine Allergien

  • Medikamente: L‑Thyroxin 50 µg/Tag, Atorvastatin 20 mg 0–0–1, Pantozol 20 mg 1–0–1

Klinische Untersuchung

Deutliche Sklerose der Finger und Zehen mit eingeschränkter Streckfähigkeit der Finger. An der Fingerbeere Dig (Digitus) 1 links festhaftende Hyperkeratose (2 mm durchmessend) (Abb.  1a). Deutlich straffe Haut im Bereich des sehr schlanken Gesichtes, periorale radiäre Fältelung (Abb.  1b) sowie...

Schlüsselwörter

Hautsklerose Antinukleäre Antikörper Raynaud-Phänomen Lungenfibrose Pulmonale arterielle Hypertonie 

50-year-old woman with cold-associated attacks of white discoloration of individual fingers

Preparation for the specialist examination: part 51

Notes

Einhaltung ethischer Richtlinien

Interessenkonflikt

M. Sticherling gibt an, dass kein Interessenkonflikt besteht.

Dieser Beitrag beinhaltet keine vom Autor durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren. Für Bildmaterial oder anderweitige Angaben innerhalb des Manuskripts, über die Patienten zu identifizieren sind, liegt von ihnen und/oder ihren gesetzlichen Vertretern eine schriftliche Einwilligung vor.

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Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2019

Authors and Affiliations

  1. 1.HautklinikUniversitätsklinikum ErlangenErlangenDeutschland

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