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Uro-News

, Volume 23, Issue 4, pp 56–56 | Cite as

Neue Studienergebnisse in der BPH-Therapie

  • Springer Medizin
Literatur kompakt
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_ Dihydrotestosteron (DHT) ist an der Entwicklung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) beteiligt. 5α-Reduktasen katalysieren in der Prostata die Umwandlung von Testosteron in das aktive Androgen DHT, das an spezifische Rezeptoren der Prostatazellen bindet. Die Bindung stimuliert die Zellproliferation und sorgt in der Folge für eine Vergrößerung der Prostata. Eine Reduktion der DHT-Konzentration in der Prostata kann einer Proliferation der Prostatazellen entgegenwirken.

Insgesamt wird die chronisch fortschreitende Erkrankung je nach Ausprägung in drei Stadien unterteilt. Besonders bei geringeren bis moderaten Symptomen und Leidensdruck (Stadium I und II nach Alken) eignet sich GRANU FINK® Prosta forte 500 mg mit den Wirkstoffen des Uromedic® Kürbissamens. Das Arzneimittel zeichnet sich durch einen einzigartigen hohen Gehalt an wirksamkeitsbestimmenden Δ7-Sterolen aus, die eine maßgebliche Rolle sowohl für den antiobstruktiven als auch für den antiirritativen Wirkansatz des Produkts spielen. Daneben tragen bezüglich der obstruktiven Symptomatik auch die enthaltenen ungesättigten Fettsäuren (Ölsäure, Linolsäure) zur Hemmung der 5α-Reduktase bei. Bezüglich der irritativen Symptome bewirkt die Ölsäure eine Hemmung der Acetylcholin-vermittelten Detrusorkontraktion und das α-Spinasterol eine Hemmung der Adenosintriphosphat-vermittelten Kontraktionen. Klinische Studien zeigen eine kontinuierliche Verbesserung des IPSS (International Prostate Symptom Score) im Verlauf der Behandlung. Die Verbesserung der Symptomatik findet in ähnlicher Dimension statt, wie bei der Einnahme synthetischer Stoffe.

Sowohl für GRANU FINK® Prosta forte 500 mg als auch für die Ausgangsdroge Uromedic® Kürbissamen konnten im Vergleich zu Placebo die Sicherheit und sehr gute Verträglichkeit über zwölf Monate mit insgesamt mehr als 2.000 Patienten gezeigt werden. Wechselwirkungen und signifikante Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Auch auf die Sexualfunktion nimmt das Arzneimittel keinen negativen Einfluss.

Außer dem schnellen, spürbaren Therapieerfolg bietet GRANU FINK® Prosta forte 500 mg laut der Evidenzanalyse der Deutschen Gesellschaft für Urologie unter den Phytopharmaka auch einen Vorteil in der Langzeitbehandlung: Es ist das einzige Phytopharmakon, dessen langfristige Therapieeffekte in randomisierten, placebokontrollierten klinischen Langzeitstudien und mit einer ausreichend langen Nachbeobachtungszeit zur Einschätzung innerhalb der chronisch-progressiven Indikation gemäß den Empfehlungen der internationalen WHO-Konsensuskonferenz untersucht wurde.

Literatur

  1. Nach Informationen von Omega Pharma Deutschland GmbHGoogle Scholar

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Authors and Affiliations

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