Gefrorenes frittieren kann fatal sein
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Krebsgefahr aus der Friteuse
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_ Wer regelmäßig frittierte Tiefkühlkost isst, hat ein höheres Prostatakarzinomrisiko. Diesen Zusammenhang haben US-amerikanische Wissenschaftler mit einer Fall-Kontroll-Studie belegt. Anhand von jeweils rund 1.500 Erkrankten und Kontrollpersonen ermittelten die Forscher die Gewohnheiten, sich für Donuts, Pommes und anderes typisches „Fastfood“ aus der Kühltruhe zu bedienen. Männer mit hohem Konsum an Gefrorenem hatten ein höheres Karzinomrisiko — zudem mit aggressiveren Formen von Prostatatumoren [Stott-Miller M et al. Prostate 2013; 73: 960–9]. Das abgefragte Kriterium bestand darin, ob sich die Männer mindestens einmal wöchentlich oder höchstens einmal monatlich von solchen Nahrungsmitteln nährten. Bei Ersteren, den wöchentlichen Konsumenten, lag das Tumorrisiko um etwa 35 % höher. Die Autoren verweisen auf den bekannten Zusammenhang zwischen Frittieren und Karzinogenese: also der Bildung von Acrylamid, heterozyklischen Aminen, Aldehyden und Acrolein. „Diese Substanzen bilden sich vornehmlich, wenn dasselbe Frittierfett wiederholt zum Auftauen und Garen verwendet wird“, so die Wissenschaftler.
