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HNO Nachrichten

, Volume 48, Issue 4, pp 68–69 | Cite as

Frage an „Dr. Google“:

Kann man sich die Ohren brechen?

  • Wolf Lübbers
  • Christian Lübbers
Praxis konkret
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Die Frage nach dem „Ohrenbrechen“ — gemeint ist hier die Ohrmuschel — löst heutzutage sofort eine Suche im Internet aus. Die durchaus ernst gemeinte Frage einer besorgten Mutter in einem Internetportal, nachdem ihr Kind von der Schaukel gefallen war, wird unter der Rubrik „Gute Frage“ liebevoll von zahlreichen medizinischen Laien beantwortet. Einhellige Meinung der „Google-Experten“: Es wird wohl kein Bruch der Ohrmuschel vorliegen, denn in der Ohrmuschel ist ja elastischer Knorpel und der kann nicht brechen. Stimmt das? Und was ist, wenn der Ohrknorpel verknöchert ist?

Literatur

  1. Lübbers C. Über die Verknöcherung des Ohrmuschelknorpels, Beitr. Anatomie Physiologie, Pathologie und Therapie des Ohres, der Nase und des Halses, Herausg. A. Passow und K.L. Schaefer, 1911, Heft 1 (Carl Lübbers ist der Großvater bzw. der Urgroßvater der Autoren und begann vor 110 Jahren seine Facharztausbildung in Greifswald)Google Scholar
  2. Martin E. Knochenbildung in der Ohrmuschel und ihre Entstehungsursachen, Archiv Ohr, 1951, Bd. 160 S.23–31Google Scholar
  3. Hey C., Leinung, M., Stöver, T., & Diensthuber, M. Heterotope Ossifikation der Ohrmuscheln bei Hypopituitarismus. German Medical Science GMS Publishing House, 2011, https://doi.org/10.3205/11hnod358Google Scholar

Copyright information

© Springer Medizin Verlag GmbH, ein Teil von Springer Nature 2018

Authors and Affiliations

  1. 1.HannoverDeutschland
  2. 2.WeilheimDeutschland

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