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Heilberufe

, Volume 70, Issue 4, pp 39–39 | Cite as

PflegeKolleg Fragebogen

Morbus Crohn & Colitis ulcerosa
  • Springer Medizin
PflegeKolleg

(Es ist jeweils nur eine Antwort richtig.)

1. Welches sind klinische Leitsymptome der chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED)?

A Anhaltende Obstipation

B Bauchschmerzen und anhaltende, teilweise blutige Durchfälle

C Hohes Fieber auf Grund der Entzündung

2. In welcher Altersgruppe erkranken Menschen am häufigsten an CED?

A Am häufigsten erkranken Menschen in der Altersgruppe zwischen 15 und 34 Jahren.

B Die Erkrankung manifestiert sich am häufigsten im Kindes- und Jugendalter.

C Am häufigsten betroffen sind Kinder unter fünf Jahren.

3. Welche Organe können durch Morbus Crohn beeinträchtigt sein?

A Beeinträchtigt durch Morbus Crohn sind nur der Dick- und Dünndarm.

B Befallen sind ausschließlich Verdauungstrakt und Anus.

C Morbus Crohn kann den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum Anus befallen.

4. Welches sind typische Symptome außerhalb des Verdauungstraktes bei der Colitis ulcerosa?

A Gelenkbeschwerden, Haut- oder Augenbeeinträchtigungen

B Herzrasen

C Bewusstlosigkeit

5. Was kann protektiven Einfluss auf das Auftreten von Morbus Crohn haben?

A Verzicht auf Zucker beugt einem Morbus Crohn vor.

B Der westliche Ernährungsstil besitzt protektiven Einfluss.

C Frühkindliches Stillen scheint zu schützen.

6. Welche Ernährung wird bei einem akuten Entzündungsschub bei CED empfohlen?

A Es ist sinnvoll, den Magen-Darm-Trakt mithilfe einer Schonkost weitestgehend zu entlasten.

B Ballaststoffe tragen zur schnellen Überwindung der akuten Schubphase bei.

C Es wird empfohlen, die benötigten Kalorien und Nährstoffe durch Trinknahrung zu sich zu nehmen.

7. Welche Fette nehmen Einfluss darauf, ob im Körper entzündungsfördernde oder entzündungshemmende Substanzen gebildet werden?

A In tierischen Fetten findet sich die Arachidonsäure, die im Körper proentzündlich wirkt.

B Omega-3-Fettsäuren wie die Eicosapentaensäure und Docosahexaensäure wirken proentzündlich.

C Fette haben darauf keinen Einfluss.

8. Was gilt bei Kindern mit aktivem Morbus Crohn als primäre Therapieoption?

A Parenterale Ernährung wird für Kinder mit Morbus Crohn empfohlen.

B Bei Kindern mit aktivem Morbus Crohn gilt die totale enterale Ernährung als primäre Therapieoption.

C Ausgewogene Ernährung, mit viel Gemüse und Obst gilt als Primärtherapie.

9. Worauf muss bei einem präoperativen Beratungsgespräch über die Platzierung eines Stomas geachtet werden?

A Neben den medizinisch-fachlichen Anforderungen wie Faltenaussparung, freies Hautareal etc. müssen auch Aspekte wie Bekleidungsgewohnheiten und persönliche Vorlieben berücksichtigt werden.

B Besprochen werden muss, ob der Patient ein Ileostoma oder ein Colostoma bevorzugt.

C Erklärt werden müssen ausschließlich medizinische Anforderungen.

10. Was leisten die Filtersysteme aus Aktiv-Kohle in modernen Stoma-Versorgungssytemen?

A Sie erleichtern das Entleeren des Stomabeutels über einen Auslass in die Toilette.

B Sie verhindern ein Rascheln des Stomas unter der Bekleidung.

C Sie binden unangenehme Gerüche.

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Authors and Affiliations

  • Springer Medizin

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