Entspannt in den Urlaub und erholt zurück
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_ Urlaub! Fast alle fiebern darauf hin. Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) gibt Tipps, damit die freien Wochen wirklich erholsam werden.
Die letzten Tage vor dem Urlaub sind für viele die schlimmsten im ganzen Jahr. Da kommt zum Packen und zur häuslichen Vorbereitung auf die Reise der berufliche Stress, aufgeschobene Arbeiten noch abzuschließen und wichtige Dinge zu übergeben – kein guter Urlaubsstart. Die Psychologin Sabine Gregersen empfiehlt, rechtzeitig realistisch einzuschätzen, was man vorher noch schafft. „Parallel startet man am besten frühzeitig mit etwaigen Reisevorbereitungen wie Packlisten oder dem Zusammenstellen der Reiseapotheke“, fügt sie hinzu. Und: „Bis zur letzten Sekunde arbeiten und dann losfahren ist genauso belastend, wie von der Urlaubsreise direkt wieder in die Arbeit einzusteigen“, so Gregersen. „Mit jeweils einem Übergangstag wird alles entspannter und erholsamer.“
Meistens ist ein Kontrastprogramm zum Alltag für den Urlaub genau das richtige. „Wer beispielsweise schwer körperlich arbeitet, will sich vor allem einmal ausruhen“, erläutert die Psychologin. „Schon in den ersten Urlaubstagen auf Berge zu kraxeln, wäre dann purer Stress und vermutlich wenig erholsam.“ Beim gemeinsamen Urlaub mit Freunden sollte man sich vorher einigen, worauf Wert gelegt wird und welche Wünsche zu berücksichtigen sind. „Aber auch ein solcher Urlaub ist keine Zwangsveranstaltung“, gibt Gregersen zu bedenken. „Man kann durchaus mal tageweise getrennte Wege gehen.“ Damit die Erholung nach dem Urlaub nicht gleich wieder dahin ist, empfiehlt sich auch für den Wiedereinstieg eine entzerrte Terminplanung. Hilfreich sind eine gute Urlaubsvertretung und – im Büro – das Einrichten eines Abwesenheitsassistenten im E-Mail-Programm.
