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Controlling und Management

, Volume 46, Issue 6, pp 369–375 | Cite as

Die Anwendung eines Activity Based Costing in der Mechanischen Fertigung einer Nutzfahrzeuggetriebeproduktion

  • Jochen Baier
  • Edmund Link
  • Jörg Schwarz
Kosten- und Ergebnisrechnung
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Zusammenfassung

Kaplan und Cooper bringen die Notwendigkeit prozessorientierter Kostenbetrachtungen auf den Punkt: Es kommt darauf an, annähernd richtig zu liegen und nicht wie praktisch alle traditionellen Systeme der Kostenrechnung auf präzise Weise falsche Werte zu ermitteln. Viele traditionellen Standardkostensysteme berechnen die Herstellkosten bis zur fünften Stelle nach dem Komma, aber leider stimmt auf Grund der willkürlichen Zurechnungsmethode die erste Zahl vor dem Komma nicht (vgl. Kaplan/Cooper 1999., S. 122). Je nach Einsatzbereich bringen sowohl die Prozesskostenrechnung nach Horváth als auch das Activity Based Costing einen deutlichen Gewinn an kostenrechnerischer Verursachungsgerechtigkeit, womit fundiertere Entscheidungen ermöglicht warden können.

Zusammenfassung

In der Automobilindustrie steigen Anzahl der Varianten stetig an

Eine proportionale Korrelation von Fertigungseinzel- und -gemeinkosten ist hierbei nicht mehr gegeben

Mit Hilfe der Prozesskostenrechnung wird eine verursachungsgerechtere Zuordnung von Gemeinkosten und eine höhere Kostentransparenz ermöglicht

Dies hat insbesondere dann Vorteile, wenn verschiedene innovative Technologien parallel eingesetzt werden

Ein bereichsübergreifender Einsatz von Mengenschlüsseln statt Wertschlüssel führt zu einer einheitlichen Systematik.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH 2002

Authors and Affiliations

  1. 1.DaimlerChrysler AGDeutschland
  2. 2.Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in HeilbronnDeutschland

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