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Controlling und Management

, Volume 44, Issue 6, pp 343–350 | Cite as

Varianten-Controlling in der Automobil-Industrie Rudolf Eberle

  • Rudolf Eberle
Controlling & Management
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Zusammenfassung

Eine konsequente Ausrichtung der Produktpolitik auf die Kunden und die Wettbewerber verlangt eine zunehmende Sortimentserweiterung durch zusätzliche Produktvarianten.

Damit wird die industrielle Wertschöpfungskette mit erheblichen Komplexitätswirkungen, die oft sprunghaft einsetzen, befrachtet.

Diese Konsequenzen werden jedoch im traditionellen Product Costing nur unzureichend nachvollzogen, sodass verfälschte Kostenbilder weitere Gewinne bei Produktvarianten mit geringen Stückzahlen ausweisen.

Diese Quersubventionierungen innerhalb des Sortiments gilt es zu bereinigen, ohne dass die gesamte Kostenrechnung ausgetauscht werden muss.

Weit mehr Transparenz schafft bereits ein Verfahren der Differenzkalkulation, das in der Automobilindustrie eingesetzt wird.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 2000

Authors and Affiliations

  • Rudolf Eberle

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