Sechszylinder-Reihenmotor M104 von Mercedes-Benz — ein Ausschnitt seines Innovationsprozesses Teil 1
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Zusammenfassung
Auch ein Motor, der sich bereits in der Serienfertigung befindet, erfährt technische Modifikationen. Im folgenden sollen diese am Beispiel des Mercedes-Benz-Sechszylinder-Reihenmotors M104 aufgezeigt werden. Die Neuerungen betreffen die Optimierung des Ansaugtaktes dieses Motors. Durch die Einführung der Schwingsaugrohraufladung in Verbindung mit der Resonanzsaugrohraufladung, der Vierventiltechnik und der Nockenwellenverstellung konnte der Liefergrad erhöht werden. Der M104 wurde in zwei Stufen aus dem Zweiventil motor M103 entwickelt. Die Anforderungen an die Entwicklungsstufen waren unterschiedlich. Zunächst sollte die Leistungerhöht werden. Später sollten großes Drehmoment und hoher Mitteldruck im unteren und mittleren Drehzahlbereich bei gleicher Leistung erzielt werden. Gleichzeitig traten ökologische Ziele in den Vordergrund. Der M104 wurde bis zum Frühjahr 1997 im Modell E 320 eingesetzt. Der zweite Teil des Berichts folgt in der MTZ 2/98, der dritte Teil in MTZ3/98.
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Literaturhinweise
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