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Drehschwingungsdämpfung beim Hubkolbenmotor

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Zusammenfassung

Zur Drehschwingungsberechnung wird beim Hubkolbenmotor ein vereinfachtes Mehrmassenmodell verwendet, wobei Kurbelkröpfungen,Schwungräder, Generatoren sowie Propeller durch einzelne Trägheitsmomente ersetzt werden. Zwischen den Kurbelkröpfungen ist eine konstante Relativdämpfung angesetzt, um die Quetschöldämpfung der Hauptlager zu beschreiben. Absolutdämpfungen zwischen dem praktisch unendlich großen Motorgehäuse und den Kurbelkröpfungen erfassen vereinfacht die Dämpfung der Pleuellager und die Kolbenreibung. Beim Zweitaktmotor kommt die Dämpfung des Kreuzkopfs dazu.

Für die niederfrequente Schwingung des Motors gegen den Antrieb ist diese Absolutdämpfung bedeutend. Die Relativdämpfung des Triebwerks beeinflußt in erster Linie die Drehschwingung der Kurbelwelle. Derzeit werden für die Absolutdämpfung entweder konstante Werte oder Dämpfungen proportional der Erregerfrequenz verwendet. Grundlegende Untersuchungen sind unter [1, 2, 3, 4] zu finden. Bei der Dr.-Ing. Geislinger & Co. Schwingungstechnik GmbH in Hallwang/Salzburg ist ein neuer Ansatz für die Absolutdämpfung entwickelt worden, der in diesem Aufsatz beschrieben wird.

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Literaturhinweise

  1. [1]

    Hafner, K. E.; Maass, H.: Torsionsschwingungen in der Verbrennungskraftmaschine. Wien, New York: Springer, 1985

  2. [2]

    NN: Motordämpfung. Heft 297 (1976) der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V., Frankfurt am Main

  3. [3]

    NN: Triebwerksdämpfung, Heft 346 (1979) der Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen e.V., Frankfurt am Main

  4. [4]

    Hafner, K. E.: Einfluß der Gleitlager auf die Dämpfung der Torsionsschwingungen von Kolbenmotoren. In: Hansa-Schiffbau Heft 9 (1977)

  5. [5]

    Martinek, F.: Das Verhalten federgekoppelter Drehschwingungsdämpfer bei Zylinderausfall. In: MTZ 42 (1981) Nr. 5

  6. [6]

    Martinek, F.: Geislinger Statement GS 288 (1979)

  7. [7]

    Martinek, F.: Geislinger Statement GS 350 (1983)

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Martinek, F. Drehschwingungsdämpfung beim Hubkolbenmotor. MTZ Motortech Z 59, 172–175 (1998). https://doi.org/10.1007/BF03226448

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