e & i Elektrotechnik und Informationstechnik

, Volume 120, Issue 10, pp 348–353 | Cite as

Technische Besonderheiten und Schutzproblematik bei der Einbindung dezentraler Stromerzeugungsanlagen — vom Netz zum Erzeuger und umgekehrt

Beiträge Zur 41. OGE-Fachtagung
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15. Zusammenfassung

Dezentrale Stromerzeugungsanlagen sind nicht durch die Netzstruktur/Leitungslängen, die Spannungsebene oder die Einspeiseleistung definiert, sondern dezentral Stromeinspeisung in einem Netz ist dann problematisch, wenn das Dispatching, die Netzinformationssysteme, die Schutztechnik und die Leittechnik nicht adäquat gelöst sind.

Sachgerechte Lösungen für die Probleme, die sich aus den o. a. Mängeln ergeben, sind nach folgenden allgemeinen Merkmalen zu analysieren: Lastgang und Netzsteuerung (Dispatching), Kurzschlussleistung und Kurzschlussstrom, Wirklast- und Blindleistungsfluss, Spannungshaltung, Personensicherheit.

Hinsichtlich der Forderung eines funktionssicheren Schutzsystems sind zu untersuchen: Fehlerstromfluss, Überstromschutz vs. Unit-Protection, Messprobleme beim Distanzschutz, Erdschlussschutz, Reserveschutz, Inselbildungsstrategien, automatische Wiedereinschaltung.

Man sollte auf jeden Fall prüfen, ob, wann und in welchem Umfang die Realisierung der im Beitrag aufgezeigten, sachgerechten Lösungen im Lichte einer gesamtwirtschaftlichen Optimierung unter Einbeziehung von „Economy-of-Scale“-Betrachtungen sinnvoll ist.

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Copyright information

© Springer 2003

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Elektrische Anlagen und HochspannungstechnikTechnische Universität GrazGraz

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