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Die dramatische dichtung eines paranoikers über den „Wahn.“ Ein weiterer beitrag zur lehre von der paranoia

  • R. Gaupp
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Literatur

  1. 1).
    Gaupp, Zur Psychologie des Massenmordes. Verbrechertypen I, 3. Julius Springer, Berlin 1914.Google Scholar
  2. 2).
    Als ich ihn im Jahre 1915 in der Heilanstalt W, aufsuchte, hatte er mir in starker Erregung empört die Türe gewiesen.Google Scholar
  3. 1).
    So sagte er kürzlieh (21. V. 1921) selbst: “Das Gefühlsleben beherrschte eben den Verstand.” Seinen Antrag auf Wiederaufnahme des Gerichtsverfahrens 1914 hält er jetzt selbst für verfehlt.Google Scholar
  4. 1).
    Als Zweek dieses II. Aktes bezeichnet Wagner in einem Brief vom 25. IV. 1921 die “Bloßlegung der kranken Seele des Königs”. “In diesem Akt zeigt sich der Wahnsinn nackt.” “Hier ist der Farbenbrennpunkt des seelischen Gemäldes.”Google Scholar
  5. 1).
    Am 21. IV. 1921 sagte er zu seinem Arzte: “Was ich im ,Wahn' schreibe, ist eigentlich Erlebnisdrama. Ich sagte mir, meine eigene Sache kann ich nicht als Drama darstellen, ich wollte mich auch nicht mehr so tier in meine eigene Sache vertiefen... Ich habe meine eigenen kleinen Verhältnisse auf die großen Verhältnisse des Königs tibertragen.”Google Scholar
  6. 1).
    So seine Äuflerung am 21. IV. 1921: Der Pfleger W. und andere haben das Krähen absichtlich begangen, “in bewußter Bosheit auf mich”.Google Scholar
  7. 2).
    Mit deutlichem, aber nur vorübergehendem Beziehungswahn reagierte Wagner aueh kürzlich auf die Ablehnung seines Dramas “Wahn” durch einen Dramaturgen.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag 1921

Authors and Affiliations

  • R. Gaupp
    • 1
  1. 1.Tübingen

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