Bilaterales Gliom des Hippocampus und seine pathogenetische Bedeutung
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Zusammenfassung
Es wird nach Erörterung der multiplen und symmetrischen Hirntumoren über ein bilaterales Hippocampus-Glioblastom berichtet und die Bedeutung symmetrischer Gliome für die dysontogenetische Entstehung derselben hervorgehoben. Die Beobachtung betrifft einen 78jährigen Mann, bei dem sich rechterseits ein scharf auf den Hippocampus begrenztes, links ein mehr diffuses, ebenfalls vom Hippocampus ausgehendes Glioblastom fand. Die geringen morphologischen Unterschiede sind nur graduell. Der Nachweis atypischer dysontogenetisch bedingter Strukturen in einem Tumor, erhärtet das Vorliegen selbständiger Hippocampusblastome, deren Entstehung auf koordinierte Störungen zurückgeführt wird. Sie müssen zu der Gruppe der diffusen Gliome der Zwischenschicht (Ostertag) gerechnet werden.
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