Nr. 97. Über frühzeitige Sekundärnaht nach Schußverletzungen und Gasphlegmonen
Kriegschirurgische Mitteilungen aus dem Völkerkriege 1914/18
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Zusammenfassung
- 1.
Es ist wichtig, nach Schußverletzungen möglichst bald wieder normale Verhältnisse herzustellen.
- 2.
Daher ist die subkutane Regeneration im Sinne von A. Bier baldigst anzustreben.
- 3.
Nach operativ versorgten Schußverletzungen (Weichteil) kann schon sehr frühzeitig die Sekundärnaht ausgefährt werden. (Nach 4–10 Tagen.)
- 4.
Auch nach Gasphlegmonen ist die frühzeitige Sekundärnaht möglich.
- 5.
Das Verfahren bietet eine große Anzahl von Vorteilen, birgt aber auch Gefahren in sich.
- 6.
Strengste Überwachung der Patienten nach der frühzeitigen Sekundärnaht ist erforderlich.
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