Langenbeck's Archives of Surgery

, Volume 146, Issue 1–2, pp 17–28 | Cite as

Nr. 97. Über frühzeitige Sekundärnaht nach Schußverletzungen und Gasphlegmonen

  • H. Harttung
Kriegschirurgische Mitteilungen aus dem Völkerkriege 1914/18
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Zusammenfassung

  1. 1.

    Es ist wichtig, nach Schußverletzungen möglichst bald wieder normale Verhältnisse herzustellen.

     
  2. 2.

    Daher ist die subkutane Regeneration im Sinne von A. Bier baldigst anzustreben.

     
  3. 3.

    Nach operativ versorgten Schußverletzungen (Weichteil) kann schon sehr frühzeitig die Sekundärnaht ausgefährt werden. (Nach 4–10 Tagen.)

     
  4. 4.

    Auch nach Gasphlegmonen ist die frühzeitige Sekundärnaht möglich.

     
  5. 5.

    Das Verfahren bietet eine große Anzahl von Vorteilen, birgt aber auch Gefahren in sich.

     
  6. 6.

    Strengste Überwachung der Patienten nach der frühzeitigen Sekundärnaht ist erforderlich.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag 1918

Authors and Affiliations

  • H. Harttung

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