Forstwissenschaftliches Centralblatt

, Volume 87, Issue 1, pp 257–269

Elektronische Datenverarbeitung in der Forstwissenschaft

Voraussetzungen, Einsatzmöglichkeiten und Aussagegrenzen
  • F. Franz
Abhandlungen

DOI: 10.1007/BF02735867

Cite this article as:
Franz, F. Forstw Cbl (1968) 87: 257. doi:10.1007/BF02735867

Zusammenfassung

In der Forstwissenschaft gewinnen neben der herkömmlichen elektronischen Datenverarbeitung die zahlreichen Formen fortentwickelter automatisierter Datenverarbeitung zunehmende Bedeutung. Wichtigste Voraussetzung für ihre Anwendung ist, daß Rechenanlagen mit ausreichender Maschinenkonfiguration und leistungsfähigem Betriebssystem zur Verfügung stehen und eine angemessene Programmversorgung gewährleistet ist, was heute i. d. R. vorausgesetzt werden kann. Daneben muß eine Reihe personeller und finanzieller Mindestvoraussetzungen geschaffen sein. Die Programmversorgung für die Datenverarbeitung in der Forstwissenschaft der Bundesrepublik stützt sich im wesentlichen auf Programm-Bibliotheken der internationalen EDV-Benutzungsorganisationen und auf Programmquellen aus dem engeren Bereich der mathematischen Statistik, in jüngster Zeit auch zunehmend auf Programmbestände forstlicher Fachinstitute des Auslandes und auf eigene Programmentwicklungen. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten der elektronischen Datenverarbeitung in der Forstwissenschaft werden an Beispielen aus der Holzvorratsinventur und Stichprobensimulation, der Ertragstafelforschung, Planungs- und Optimierungstechnik sowie am Beispiel eines neuen ökologischen Forschungsprojektes dargestellt. Abschließend wird auf einige Aussagegrenzen hingewiesen, die bei Auswertung und Interpretation von Datenverarbeitungsergebnissen zu beachten sind.

Copyright information

© Verlag Paul Parey 1968

Authors and Affiliations

  • F. Franz
    • 1
  1. 1.Institut für Ertragskunde der Forstlichen Forschungsanstalt MünchenMünchenDeutschland

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