Klinische Blutdruckstudien
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Zusammenfassung
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Zur Prüfung der Eigenschwingung des bei der primären Blutdruckmessung zur Verwendung kommenden, gekoppelten Registriersystems (Weichteilmantel der Oberarmmuskulatur-Druckmanschette-Registriergerät) wurden folgende Versuche unternommen: a) Es wurde eineResonanzkurve bei künstlicher, rhythmischer Durchpulsung der Oberarmarterie eines Leichenarms, um den die übliche Blutdruckmanschette geschlungen war, aufgezeichnet. Es ergab sich eine Grundschwingung von 35 Hertz. b) Es wurde in derStraub-Wolfschen Versuchsanordnung die Eigenschwingung des Registriersystems durch einen zwischen Druckmanschette und Oberarm gelegten, luftgefüllten Fingerling ausgelöst. Bei kleinem, nur in der Manschettenmitte gelegenem Gummifingerling betrug die Grundschwingung 35 Hertz, bei größerem, auch an die Randzonen anstoßenden Gummifingerling erniedrigte sich die Grundschwingung auf 10 Hertz. Es wird diese träge Grundschwingung auf Weichteilverschiebungen der Randzonen bezogen.
- 2.
Bei genügend breiter Blutdruckmanschette liegt die Eigenschwingung des Registriersystems in einer Größenordnung, die eine zureichende Verzeichnung der Pulsbilder der Armarterie ermöglicht und damit das Prinzip der primären Blutdruckmessung für wissenschaftliche und klinische Zwecke aussichtsreich erscheinen läßt.
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Literaturverzeichnis
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