Über die Parasympathischen Fasern in den Hinteren Rückenmarskwurzeln und Deren Kerne im Rückenmark (Über “Spinal-Parasympathicus”)

I. Mitteilung
  • Ken Kuré
  • Gen-izi Saégusa
  • Ken Kawaguzi
  • Kensaku Shiraishi
Article

Zusammenfassung

  1. 1.

    Parasympathische Fasern in den hinteren Rückenmarkswurzeln und deren Zentren zwischen Vorderhorn und Substantia gelatinosa im Rückenmark sind fast in allen Rückenmarkssegmenten reichlich zu finden. Dieses autonome System möchten wir “Spinalparasympathicus” benennen.

     
  2. 2.

    Spinalparasympathische Fasern bestehen größtenteils aus kleinmarkhaltigen Fasern, die 3 μ oder darunter sind.

     
  3. 3.

    Kleinmarkhaltige Fasern in den hinteren Wurzeln, abgesehen vom Sakralsegment (vom II. Sakr. ab), gehören größtenteils zum Spinalparasympathicus.

     
  4. 4.

    Die Zahl der spinalparasympathischen Fasern beträgt etwa 40% der Gesamtzahl der Fasern in den hinteren Wurzeln.

     
  5. 5.

    Sakralsegmente unterhalb des II. Segmentes enthalten wohl viele kleinmarkhaltige Fasern sensibler Natur.

     
  6. 6.

    Spinalparasympathische Fasern enthalten neben Vasodilatoren, Sekretionsfasern für Schweißdrüsen und trophische Fasern für die willkürlichen Muskeln, außerdem trophische Fasern für die Haut, Gelenke und Knochen.

     

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Copyright information

© Springer-Verlag 1929

Authors and Affiliations

  • Ken Kuré
    • 1
  • Gen-izi Saégusa
    • 1
  • Ken Kawaguzi
    • 1
  • Kensaku Shiraishi
    • 1
  1. 1.Medizinischen Klinik der Kaiserlichen Universität zu TokioTokioJapan

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