Psychologische Forschung

, Volume 20, Issue 1, pp 325–380 | Cite as

Über visuell wahrgenommene Bewegungsrichtung

  • Hans Wallach
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Literaturverzeichnis

  1. 1.
    Unter Kinematik verstehen wir, wie üblich, Geometrie von Bewegungen.Google Scholar
  2. 1.
    Pleikart Stumpf: Z. Psychol. I,59, 321 (1911).Google Scholar
  3. 1.
    Die Versuche wurden 1927 und 1928 angestellt. — Herrn Prof. Köhler möchte ich für seine Unterstützung und vielfachen Rat herzlich danken.Google Scholar
  4. 1.
    Oppenheimer: Psychol. Forsch.20, 1–46.Google Scholar
  5. 1.
    Vgl. S. 330.Google Scholar
  6. 1.
    Vgl. S. 340.Google Scholar
  7. 1.
    “Denkbar” wäre es auch — wenn wir einmal die Grenze dessen, was anschaulich möglich scheint, überschreiten —, daß jeder beliebige Teil der Linie unabhängig von seinem Nachbar in irgendeinen beliebigen anderen Teil der Linie identisch überginge, so daß also die gedachten identischen Teile auch ihre gegenseitige Lage in der Linie änderten. Daß diese Möglichkeit von vornherein ausgeschlossen erscheint, liegt offenbar daran, daß die Teile, die man an einem solchen Linienstück anschaulich unterscheiden kann, nicht gesondert existieren, sondernnur durch die Rolle, die sie in dem Linienstück als Ganzem spielen, phänomenal vorhanden sind. Ende sein, Mitte sein usw., das sind die Funktionen, durch die ein bestimmter Teil im sichtbaren Linienstück überhaupt erst festgelegt wird. Diese Rollen werden von den Ausschnitträndern bestimmt, denn die Linie endet, wie wir sahen, anschaulich an den Ausschnittkanten. Aber auch wenn letzteres nicht der Fall wäre, so sind die Ausschnittränder immerhin die einzige Gegebenheit, auf die sich eine derartige Rollenverteilung beziehen könnte. Das sind im Prinzip die gleichen Verhältnisse wie in den Versuchen vonTernus (Psychol. Forsch.7, 81). Auch dort ist die Funktion, die die Teile im Ganzen haben, bestimmend für die wahrgenommene Identität dieser Teile. Es handelt sich beiTernus zwar umgesonderte Figurteile; sie sind aber untereinander gleichartig und daher vertauschbar. Eine Punktfigur wird in schneller Folge in zwei verschiedenen figur ist, die die Ordnung bestimmt, in der die Punkte der einen Exposition in die der anderen identisch übergehen. Der stroboskopische Bewegungsvorgangfolgt dieser anschaulichen Identitätsbeziehung.Google Scholar
  8. 1.
    Rubin: Psychol. Forsch.13, 101.Google Scholar
  9. 2.
    Es handelt sich um geringfügige Zeitunterschiede, deren Größenordnung durchaus mit dem übereinstimmt, was man nach älteren Versuchen erwarten kann. Näheres S. 349.Google Scholar
  10. 1.
    Vgl. hierzuJacobs: Psychol. Forsch.18, 98f.Google Scholar
  11. 1.
    Vgl.Duncker: Psychol. Forsch.1929, 180f.Google Scholar
  12. 1.
    Vgl.Duncker: Psychol. Forsch.1929, 202.Google Scholar
  13. 2.
    Daß diese Bewegung genau parallel zu der Linie verläuft, wird schon von der Anordnung nahegelegt. Objektiv hat der Punkt ja während seines ganzen Duchganges den gleichen Abstand von der Linie.Google Scholar
  14. 3.
    Weitere Fälle im Abschnitt IV, §§ 12, 13, 14.Google Scholar
  15. 1.
    Prinzipiell die gleiche Art von Systemtrennung liegt bei einem rollenden Rade vor. Es führen hier die einzelnen unterscheidbaren Punkte des Rades eine einheitliche rotatorische Bewegung aus, während sich das Rad als Ganzes in Translation befindet. (Rubin: Z. Psychol. I103, 384–392.) Vgl. auchOppenheimer: Psychol. Forsch.20, 23, § 7.Google Scholar
  16. 2.
    Über die interessanten Erscheinungen beim Durchgang einer Zickzacklinie durch einen Ausschnitt, wobei ebenfalls Motive der Linienbewegung die entscheidende Rolle spielen, soll gesondert berichtet werden.Google Scholar
  17. 1.
    Vgl. die Angaben über das Verhalten eines Ornamentmusters S. 353–354.Google Scholar
  18. 1.
    Die entsprechende Phase im rechteckigen Ausschnitt zeigt die charakteristische dreigeteilte Bewegungsrichtung einer einzelnen Linie.Google Scholar
  19. 1.
    Köhler, W.: Psychologische Probleme, S. 117.Google Scholar
  20. 1.
    Vgl.K. Gottschaldt: Psychol. Forsch.1929, 79, Anm. 1.Google Scholar
  21. 2.
    SieheK. Gottschaldt: Psychol. Forsch.1929, S. 79, Anm. 2.Google Scholar
  22. 3.
    Das ist die Ebene, die durch die beiden Blicklinien der Augen gelegt ist.Google Scholar
  23. 1.
    Über die Beziehungen dieser Strukturumbildung zu den Umstrukturierungen in Denkprozessen soll in einem anderen Rahmen berichtet werden.Google Scholar
  24. 1.
    Versuche an einer größeren Anzahl von linkshändigen Vpn. liegen noch nicht vor, so daß wir nicht behaupten können, daßalle Linksbändigen sich in diesem Versuch gleich verhalten.Google Scholar
  25. 1.
    Die folgende Betrachtung gilt nicht nur für Linienmuster, sondern auch für Einzellinien.Google Scholar
  26. 2.
    Vgl. IV. Abschnitt § 2 (b-3) bzw. §§ 12 und 13 (a-3). Die Kombination a-3 fehlt bei Einzellinien.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1935

Authors and Affiliations

  • Hans Wallach
    • 1
  1. 1.Psychologischen Institut der Universität BerlinBerlinDeutschland

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