Psychologische Forschung

, Volume 9, Issue 1, pp 1–85

Untersuchungen zur Handlungs- und Affektpsychologie

  • Kurt Lewin
Originalien

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Literatur

  1. 1).
    Vgl.Lewin, „Vorsatz, Wille und Bedürfnis”, S. 64 (auch Psychol. Forsch.7, 4.).Google Scholar
  2. 1).
    Die Versuche wurden streng unwissentlich durchgeführt.Google Scholar
  3. 1).
    Über die sachlichen Gründe für dieses Vorgehen vgl. S. 39.Google Scholar
  4. 1).
    Vgl.Rupp, Psychol. Forsch.4, S. 263.Google Scholar
  5. 1).
    Vgl.Rupp, „Untersuchung zur Lehrlingsprüfung”, Psychotechnische Zeitschrift 1925, H. 2. Auch die Aufgaben 33 und 40 sind dieser Arbeit entnommen.Google Scholar
  6. 1).
    VonBE aus gerechnet.Google Scholar
  7. 1).
    Das durchschnittliche\(\frac{{BU}}{{BE}}\) ist nicht gleich\(\frac{{a.M. BU}}{{a.M. BE}}\).Google Scholar
  8. 1).
    Diese Aufgabe kam nicht gleich häufig als Erledigte und Unerledigte vor, deshalb mußte man bei der Berechnung vonBU/BE dieBU durch ΣU (Zahl in der Klammer) undBE durch ΣE (Zahl in der Klammer) dividieren.Google Scholar
  9. 1).
    Die korrigierten Werte lassen unter Ausschaltung der verschiedenen Gesamthäufigkeit vonBU andBE die relative Häufigkeit erkennen, mit der an jeder Stelle des Aufzählens erledigte und unerledigte Aufgaben genannt werden (die Werte vonBE werden mit 1,9, entsprechend dem QuotientenBU/BE, multipliziert).Google Scholar
  10. 1).
    Um nicht durch das Verteilen des Papiers eine zu starke Situationsänderung einzuschieben, war dieser Bogen gleich am Anfang mitverteilt worden.Google Scholar
  11. 1).
    HerrnMalin, Lehrer an der Berliner 186. Gemeindeschule, bin ich für seine freundliche Hilfe zu Dank verpflichtet.Google Scholar
  12. 1).
    Vgl.Lewin, a. a. O. „Vorsatz, Wille und Bedürfnis”, S. 64 (auch Psychol. Forsch.7, 4.). S. 28 u. 54.Google Scholar
  13. 1).
    Vgl.Lewin, a. a. O. „Vorsatz, Wille und Bedürfnis”, S. 64 (auch Psychol. Forsch.7, 4.) 14.Google Scholar
  14. 1).
    NachAch ziehen alle Bedingungen, „die zu einer Steigerung der Aufmerksamkeitskonzentration führen unter sonst gleichen Umständen auch eine Erhöhung der perseverativen Wirkung nach sich…” Zur Lehre von der Perseveration, Ergänzungsband d. Zeitschr. f. Psychol.12, S. 200. Vgl.Passarge, Perseveration und Determination, ebenda, Ergänzungsband d. Zeitschr. f. Psychol.12, S. 62. —Kühle, Perseveration von Vorstellungen und Vorstellungselementen, ebenda, Ergänzungsband d. Zeitschr. f. Psychol.12, S. 117.Google Scholar
  15. 1).
    Über das bessere Behalten gefühlsbetonter Erlebnisse vgl.Peters undNěmeček, Massenversuche über Erinnerungsassoziationen. Fortschrite der Psychologie2.Google Scholar
  16. 1).
    Die Untersuchungen vonAall zeigen, daß diejenigen Personen, die beim Einprägen eines Materials wußten, die Prüfung finde erst nach einer längeren Zeit statt, das Gelernte besser behalten haben, als diejenigen Vpn., die für eine kurze Zeit lernten. Bei unseren Versuchen handelt es sich zwar nicht um lernen; aber das Wissen, daß man zu den unfertigen Arbeiten nochmal zurückkehren muß, könnte ein stärkeres Einprägen der unerledigten Handlungen hervorrufen. (Übrigens hatAall bei der Erklärung seiner Ergebnisse versucht, auch einen Spannungsbegriff heranzuziehen. Vgl. dazu unsere späteren Ausführungen S. 29.)Aall, Ein neues Gedächtnisgesetz? Zeitschr. f. Psychol. u. Physiol. der Sinnesorgane66; fernerKühn, Über Einprägen durch Lesen und Rezitieren, Zeitschr. f. Physiol.68.Google Scholar
  17. 1).
    Vgl.Lewin, a. a. O., „Vorsatz, Wille und Bedürfnis”, S. 64 (auch Psychol. Forsch. 7,4.).Google Scholar
  18. 2).
    Vgl.Ovsiankina, Die Wiederaufnahme unterbrochener Handlungen. (Zitiert bei Lewin a. a. O. “Vorsatz, Wille und Bedürfnis”, S. 14. (auch Psychol. Forsch. 7,4.), S. 49.Google Scholar
  19. 1).
    Die Vp. gehören zur V-A. I.Google Scholar
  20. 1).
    Vgl. Anmerkung S. 10.Google Scholar
  21. 1).
    Da die Zahl der unerledigten und erledigten Fälle bei diesen Aufgaben ungleich waren, so haben wir bei der Berechnung vonBU/BE BU durch die Zahl der unerledigten,BE durch die Zahl der erledigten Fälle dividiert.Google Scholar
  22. 1).
    Bei dieser Aufgabe pflegt der Unterbrechungsschock besonders stark zu sein. Daß trotzdemBU relativ klein ist, spricht wiederum dafür, daß die Schockwirkung als solche nicht die Ursache für das allgemeine Überwiegen der unerledigten Aufgaben ist.Google Scholar
  23. 1).
    SieheLewin, a. a. O., “Vorsatz, Wille und Bedürfnis”, S. 14. (auch Psychol. Forsch. 7,4.).Google Scholar
  24. 1).
    In Tabellen 19 und 20 sind, ebenso wie in Tabelle 16, um genügend hohe Werte zu bekommen, die Handlungen verwendet, die mehreren Anordnungen gemeinsam sind.Google Scholar
  25. 1).
    Die Tabelle stellt die Vpn. aus den verschiedensten VAn. zusammen.Google Scholar
  26. 1).
    An dieser Stelle möchte ich Frl. cand. phil.Käte Lissner für ihre freundliche Hilfe bei diesen Versuchen meinen besten Dank aussprechen.Google Scholar
  27. 2).
    Die Zahl der Vpn., die einen individuellen Vergleich zulassen, ist leider gering. Für den rein statistischen Vergleich steht aber eine genügende Zahl Vpn. zur Verfügung.Google Scholar
  28. 1).
    Für die Werte vonBU/BE, die wesentlich unter 1 liegen, führt unsere bisherige Berechnungsart insofern irre, als der Abstand von 0,5 zu 1 anschaulich kleiner erscheint als der äquivalente Abstand innerhalb der positiven Werte vonBU/BE: nämlich der Abstand 2 zu 1. Um diese Irreführung zu vermeiden, empfiehlt es sich, beim Vergleichen für die WerteBU/BE<1 den reziproken Wert mit anzugeben.Google Scholar
  29. 2).
    Die Zahlen in Klammern bedeuten die Ergebnisse der Versuche im frischen Zustande 6 Monate vorher. Daß die Wiederholung des Versuches hier nicht entscheident ist, zeigen Tab. 30 und 33.Google Scholar
  30. 1).
    Daß die Tatsache des Schlafens in der Zwischenzeit für die Verschiedenheit der Ergebnisse nicht verantwortlich gemacht werden kann, ergibt sich aus den Versuchen vonJenkins undDallenbach, wo ein entgegengesetzter Effekt des Schlafens zustande kam: dort wurden die Gedächtnisleistungen durch das Schlafen nicht verschlechtert, sondern verbessert. „Obliviscence during Slap and Waking.” The American Journal of Psychology34, 4. 1924.Google Scholar
  31. 1).
    Naturgemäß liegen bei dieser Anordnung noch anderweitige Komplikationen vor.Google Scholar
  32. 1).
    Hier stehen uns allerdings nur wenige Vpn. zur Verfügung.Google Scholar
  33. 1).
    In den Fällen, wo bei der Berechnung des QuotientenBU/BE eine Null im Nenner vorlag, versuchten wir, um nicht einen unvergleichbaren Wert zu bekommen, zu Zähler und Nenner eine 1 hinzuzufügen. Das Resultat schien uns aber die Verhältnisse nicht richtig wiederzugeben (der Wert war zu groß) und so wurde zu Zähler und Nenner eine 2 hinzugefügt. Der dabei entstehende Wert schien uns den Verhältnissen entsprechend zu sein.Google Scholar
  34. 2).
    Bei dieser Vp. waren nicht genau gleichviel erledigte und unerledigte Handlungen dargeboten worden, daher ist der Berechnung vonBU/BE ein korrigierter Wert zugrunde gelegt (vgl. Seite 10 Anmerkung).Google Scholar
  35. 1).
    Auch sonst im Leben bedeutet das Spiel für das Kind keinen „interessanten” Zeitvertreib, sondern es ist eine ernste „lebenswichtige” Angelegenheit. Deswegen ist es vollkommen falsch, im Spielen eines Kindes eine sekundäre Angelegenheit im Vergleich zum Waschen, Essen usw. zu sehen. Sätze wie: „Du kannst deinen Bären später schlafen legen” sind adäquat der Bemerkung zu einem Mathematiker: „Du kannst später deine Überlegung zu Ende bringen.”Google Scholar
  36. 1).
    Das wird selbstverständlich nicht aus Selbstbeobachtungen, sondern aus dem Benehmen der Kinder entnommen.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1927

Authors and Affiliations

  • Kurt Lewin
    • 1
  1. 1.Psychologischen Institut der Universität BerlinBerlinDeutschland

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