Bemerkungen zur Hausbockstatistik
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Schrifttum
- 2).Wie ich höre, bat Herr Wichmand auch auf dem kürzlich stattgefundenen VII. Internationalen Entomologen-Kongreß in Berlin diesen Standpunkt vertreten. In den meisten Fällen wird es für ein geübtes Auge nicht schwierig sein, die Anzeichen eines alten, längst ausgestorbenen Befalls von denen eines Neubefalls zu unterscheiden. Andererseits kann, wie es auf dem obigen Kongreß auch geschehen ist, geltend gemacht werden, daß auch der erste, ganz frische Befall in der Statistik unberücksichtigt geblieben ist bzw. bleiben mußte, da in den ersten Jahren des Befalls keine äußeren Anzeichen zu erkennen sind. Inwieweit das letztere Moment einen gewissen Ausgleich der obigen Lücke schafft, ist nicht ohne weiteres festzustellen.Google Scholar
- 1).Seit man sich mit der statistischen Erfassung des Hausbockbefalls beschäftigt, ist zweifellos eine deutliche Zurückhaltung in der Bekämpfung dieses Schadinsekts zu beobachten gewesen, da man in Zeitungsartikeln vielfach die Anschauung vertreten fand, daß Einzelbekämpfungen zwecklos seien. Solange nicht klar ist, ob und in welcher Weise von der Reichsregierung eine planmäßige Gesamtaktion veranlaßt wird, halte ich das Stillhalten gegenüber dem stets weiter vordringenden Schädling für unangebracht, zumal ja leicht anwendbare Bekämpfungsmethoden zur Verfügung stehen.Google Scholar
- 1).Daß durch Sammeln der Käfer ein bemerkenswerter Erfolg erzielt werden kann, möchte ich bezweifeln, da nach Lage der Dinge dadurch ein viel zu kleiner Prozentsatz der ausgekommenen Käfer erfaßt werden könnte, von denen zudem viele die Eier vielleicht schon abgelegt haben.Google Scholar
- 2).Außer den Xylamonen werden im vorläufigen Verzeichnis der Biologischen Reichsanstalt noch zwei andere Mittel genannt, nämlich: Fluralsil und Hydrasil. Es ist nicht recht verständlich, warum in all den vielen Veröffentlichungen der letzten Zeit zur Hausbockfrage die Namen dieser Mittel meist nicht erwähnt werden, obwohl der betroffene Hausbesitzer daran doch besonderes Interesse hätte.Google Scholar
- 1).Unter besonders günstigen Bedingungen kann wohl auch bei diesem Holzschädling eine 100 prozent. Abtötung erzielt werden, wie wir sie im Münchener Institut bei Versuchen mit Xylamon im Jahre 1928 an Stücken von Telegraphenmasten erreicht haben.Google Scholar
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© Verlagsbuchhandlung Paul Parey 1938