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Urinäre Prostanoidausscheidung in einem Hypertonie-Tiermodell an trächtigen und nicht-trächtigen Ratten

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Schlußfolgerung

In der Schwangerschaft sind PG erhöht und an der schwangerschaftsspezifischen Vasodilatation beteiligt. Im nicht graviden Organismus wird eine artifizielle Widerstandserhöhung im großen Kreislauf durch eine Steigerung von PG kompensiert, so daß klinisch eine Normotonie gewährleistet ist.

Im Gegensatz dazu führt die gleiche Widerstandserhöhung im graviden Organismus zur Entwicklung einer systemischen Hypertonie mit stark erniedrigter urinärer PG-Ausscheidung. In der Schwangerschaft ist die Fähigkeit vermindert, eine intravasale Drucksteigerung durch vermehrte Synthese vasodilatativ wirksamer PG zu kompensieren. Dies scheint ein wesentlicher Mechanismus in der Pathophysiologie hypertensiver Störungen in der Schwangerschaft zu sein.

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Literatur

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Tielsch, J., Schäfer, W., Casper, F. et al. Urinäre Prostanoidausscheidung in einem Hypertonie-Tiermodell an trächtigen und nicht-trächtigen Ratten. Arch Gynecol Obstet 254, 1376–1378 (1993). https://doi.org/10.1007/BF02266434

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