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Über die Frage der Schübe bei Miliartuberkulosen

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Zusammenfassung

Unter 14 Fällen von generalisierter, hämatogener Tuberkulose fanden sich bei 5 FällenReste von älteren hämatogenen Schüben, die meist Monate, zum Teil wahrscheinlich Jahre zurücklagen.

Innerhalb der frischen Erkrankung lassen sich unter Umständen durch Augenspiegelbefunde Schübe nachweisen. Diese sind im histologischen Bild nicht mit Sicherheit mehr auseinanderzuhalten.

In einem Teil unserer Fälle ist deutlich, daß es sich um kurzzeitige Ausstreuungen von mit Bakterien angereichertem Material gehandelt hat.

Für das Zustandekommen einer Miliartuberkulose scheint außer der hohen Bakteriendosis noch wesentlich zu sein die plötzliche und gleichzeitige Ausschüttung von Giftstoffen, die durch Schädigung der Capillarwand mit kleinsten Blutungen eine Verschleppung der Erreger ins Gewebe verursachen, wo sich die Bakterien dann vermehren können, zumal die Allergielage durch die gleiche Giftwirkung plötzlich verschlechtert wird. Vielleicht ist eine besondere Überempfindlichkeit der Capillaren, zusammenhängend mit einer schlechten allgemeinen Allergielage, notwendig.

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Mit 2 Abbildungen im Text.

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Loeschcke, H.H. Über die Frage der Schübe bei Miliartuberkulosen. Beiträge zur Klinik der Tuberkulose 90, 154–163 (1937). https://doi.org/10.1007/BF02237470

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