Springer Nature is making SARS-CoV-2 and COVID-19 research free. View research | View latest news | Sign up for updates

Über “Lues nervosa” und über idio- und parakinetische Syphiliswirkungen in der Deszendenz (Kritik und Familienuntersuchungen)

  • 13 Accesses

  • 6 Citations

This is a preview of subscription content, log in to check access.

Literaturverzeichnis

  1. 1)

    Nach übereinstimmender gynäkologischer Meinung führt die Lues in erster Linie nicht zum Frühabortus, sondern zum Partus immat. oder auch praemat.

  2. 1)

    Von neueren tierexperimentellen Ergebnissen soll zunächst hier abgesehen werden; wir halten uns an die klinische Beobachtung am Nervensystem, weil dieses vermutlich über die gestellten Fragen am ehesten Aufschluß geben dürfte.

  3. 1)

    Die Verteilung der Erreger im Körper spielt für den weiteren Verlauf wohl eine größere Rolle, als vielleicht angenommen wird. Gerade die kong. Lues lehrt z. B.: Im Foetus wesentlich andere quantitative Verteilung der Erregermassen und daher auch andere Symptome (Nebenniere, Leber, innere Organe überhaupt!); beiLues tarda nahezu Unmöglichkeit der restlosen Vernichtung der Erreger durch Therapie wegen Verankerung in schwerzugänglichen Körperpartien; relative Ungefährlichkeit älterer mütterlicher Syphilis für Placenta und Kind wegen Verschwindens der Spirochäten aus der Blutbahn.

  4. 1)

    Für das Entgegenkommen des Herrn Geh.-R. Prof.Kraepelin danken wir and dieser Stelle ergebenst.

  5. 1)

    Dieser Plan, Einzelheiten des Materials und ein Teil der Krankengeschichten sind in einer Inaug.-Dissertation von Frl.Krieg, München 1921, niedergelegt.

  6. 1)

    Diesen Verhältnissen ist umsomehr Beachtung zu schenken, als gerade durch anerkannt wirksame Keimgifte, wie Alkohol, Nicotin, Jod u. a. Fehlgeburten, Unfruchtbarkeit, Zerstörung der Generationsgewebe festgestellt sind:Bertholets anatom. Untersuchungen,Stockards Tierexperimente u. a. (zit. nachLenz).

  7. 1)

    Dieses selbe Gesetz gilt übrigens auch indirekt für die väterliche Lues. Ist der Vater zur Zeit der Zeugung paralytisch oder präparalytisch, dann ist seine Lues schon alt, er verhält sich wie ein tertiär-syphilitischer, seine Ansteckungsgefährlichkeit ist gering. Daher gaben in unserem Materiale die im Stadium der Paralyse selbst Gezeugten das beste Resultat, sie waren alle luesfrei. Aber auch bei den schon langevor der Paralyse Gezeugten konnten aus Angaben der Mütter (späte Heirat, Fehlen pos. WaR. bei Mutter u. a.) in einzelnen Fällen dargetan werden, daß die Infektion lange bestanden haben mußte.

  8. 1)

    Auch im Original gesperrt.

  9. 1)

    Zu diesem Ergebnis kommtA. Peiper in einer kritischen Studie, die nach Abschluß unserer Untersuchungen uns bekannt wurde (Med. Klinik 1922).

Download references

Author information

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Cite this article

Husler, I. Über “Lues nervosa” und über idio- und parakinetische Syphiliswirkungen in der Deszendenz (Kritik und Familienuntersuchungen). Z. Kinder-Heilk. 37, 200–221 (1924). https://doi.org/10.1007/BF02225281

Download citation