Toxine und Antitoxine des Choleravibrio
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Zusammenfassung
- 1.
Die Mehrzahl der Cholerastämme bildet auf der Hammelblutplatte Hämolysin, wenn auch oft erst nach mehreren Tagen. Eine Differential-diagnose zwischen Cholera- und ähnlichen Vibrionen vermittels der Blutplatte ist daher nicht möglich.
- 2.
Von Cholerastämmen, die aus sicheren Krankheitsfällen gezüchtet wurden, ließ sich ein ebenso starkes Hämotoxin gewinnen, wie von den El Tor-Stämmen.
- 3.
Hämolysin und akut wirkendes Toxin sind identisch.
- 4.
Beide sind sehr labil und werden schon durch längeren Aufenthalt bei 37° zerstört. Bei Eisschranktemperatur lassen sie sich aufbewahren.
- 5.
Gegen dieses Gift, das Hämotoxin, läßt sich bei Kaninchen, Ziegen und Pferden ein Antitoxin erzeugen.
- 6.
Das hämolytische Gift des Choleravibrio ist ein echtes Toxin, es folgt dem Gesetz der multiplen Proportionen.
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