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Der Englische Schweiß in seiner Abhängigkeit von Rasse, Boden und Klima

Ein Beitrag zur Geomedizin der Seuche
  • H. Lemser
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Literatur

  1. 1.
    Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934.Google Scholar
  2. 2.
    Hecker, J. F. C.: Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters (historisch-pathologische Untersuchungen), gesammelt und in erweiterter Bearbeitung herausgeg. vonA Hirsch. Berlin 1865.Google Scholar
  3. 3.
    Hirsch, A.: Die allgemeinen akuten Infektionskrankheiten vom historisch-geographischen Standpunkte. 2. Bearb. Stuttgart 1881/86.Google Scholar
  4. 3a.
    Hirsch, A.: Epidemische Schweißkrankheiten l.c. I, Bearb. Stuttgart 1881/86, S. 59–85.Google Scholar
  5. 4.
    Immermann, H.: Der Schweißfriesel, 2. Aufl., herausgeg. vonG. Jochmann. Wien u. Leipzig 1913.Google Scholar
  6. 5.
    Weichselbaum, A.: Z. klin. Med.72, 49 (1907).Google Scholar
  7. 6.
    Zechlin, Th.: Jb. Kinderheilk.124, 195 (1929).Google Scholar
  8. 7.
    Stroé, A.: Arch. Méd. Enf.29, 255 (1926).Google Scholar
  9. 8.
    Stroé, A. u.H. Stroé: Arch. Kinderheilk.95, 78 (1931).Google Scholar
  10. 9.
    Keller, W.: Röteln und andere akute infektiöse Erytheme und Exantheme. Neue Deutsche Klinik, Bd. 9, S. 392. 1932.Google Scholar
  11. 10.
    Rietschel, H.: Arch. Kinderheilk.95, 89 (1931).Google Scholar
  12. 11.
    Rietschel, H.: Die anderen akuten infektiösen Exantheme und Erytheme (Röteln,Filatow-Dukessche Krankheit, Erythema infectiosum, Exanthema subitum u.a.). Handbuch Kinderheilkunde, 4. Aufl., Bd. 2, S. 246.1930.Google Scholar
  13. 12.
    Wolter, F.: Die Entstehungsursachen der Haffkrankheit.Google Scholar
  14. 12a.
    Wolter, F.: Kl. Hippokrates-Bücherei, Bd. 7. Stuttgart 1936.Google Scholar
  15. 13.
    Zeiss, H.: Vorwort zuE. A. Heide: Erg. Hyg.19 (1937).Google Scholar
  16. 14.
    Zeiss, H.: Med. Welt1936, Nr 29, 1028; Nr 32, 1142; Nr 33, 1175.Google Scholar
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  18. 16.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters (historisch-pathologische Untersuchungen), gesammelt und in erweiterter Bearbeitung herausgeg. vonA. Hirsch. Berlin 1865. S. 408.; l. c.Hirsch, A.: Die allgemeinen akuten Infektionskrankheiten vom historisch-geographischen Standpunkte. 2. Bearb. Stuttgart 1881/86. S. 61.; l. c.Immermann, H.: Der Schweißfriesel, 2. Aufl. herausgeg. vonG. Jochmann. Wien u. Leipzig 1913. S. 9.Google Scholar
  19. 17.
    Vor allem die SchriftJohn Kayes, des Leibarztes Eduard VI, die um so wertvollere Angaben enthält, als sie zugleich der einzige Bericht eines zeitgenössischen englischen Arztes über den E.S. darstellt.Google Scholar
  20. 17a.
    Caius, John (Kaye): A Boke, or Counsseill against the Disease commonly called the Sweate, S. 311–343. London 1552 (l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 443–444. Jena 1847).Google Scholar
  21. 18.
    Zeiss, H.: Arch. Hyg.107, 243 (1932).Google Scholar
  22. 19.
    Günther, H. K.: Rassenkunde des Deutschen Volkes, 16. Aufl. München 1934 (l. c.Günther, H. K.: Rassenkunde des Deutschen Volkes, 16. Aufl. München 1934 S. 176).Google Scholar
  23. 20.
    Günther, H. K.: Eine erste Zusammenfassung auf dem Gebiet der Rassenpathologie stelltJohn. Schottky (Rasse und Krankheit, München 1937) dar.Google Scholar
  24. 21.
    Baur-Fischer-Lenz: Menschliche Erblehre, 4. Aufl. München 1936.Google Scholar
  25. 21a.
    Frhr. v. Verschuer: Erbpathologie. Medizinische Praxis, Bd. 18. Dresden u. Leipzig 1934.Google Scholar
  26. 22.
    Diehl, K.u.Frhr. v. Verschuer: Zwillingstuberkulose. Jena 1933.Google Scholar
  27. 23.
    Lenz, F.: Die Anfälligkeit gegen Infektionskrankheiten. InBaur-Fischer-Lenz: Menschliche Erblehre, 4. Aufl., S. 476 f. München 1936 und l. c.Lenz, F.: Die Anfälligkeit gegen Infektionskrankheiten. InBaur-Fischer-Lenz: Menschliche Erblehre, 4. Aufl., S. 467 f. München 1936.Google Scholar
  28. 24.
    MacDonald: Pigmentation of the hair and eyes of children suffering from the acute fever.— Biomedr.8, 13 (1916).MacDonalds Arbeit ist ein beachtenswerter erster Versuch, jedoch mit unzureichenden Mitteln, da die Schwierigkeiten einer Rassendiagnose beim Einzelmenschen nach bestimmten phänotypischen Merkmalen außerordentlich groß sind. Für größere Gebiete scheint dies aber doch wohl möglich zumal es bei den germanischen und romanischen Völkern Gebiete gibt, die ziemlich rein von Angehörigen nordischer bzw. mediterraner Rasse besiedelt sind, „sozusagen Horste der alten Rassen” (Eugen Fischer: Baur-Fischer-Lenz: Menschliche Erblehre, 4. Aufl. 1936).Google Scholar
  29. 25.
    Die Bezeichnung „Schweißfriesel” war ursprünglich durchaus nicht für eine bestimmte Krankheit allein vorgesehen, sondern man verstand darunter ein bei den verschiedensten vornehmlich infektiösen Erkrankungen symptomatisch auftretendes Schweißexanthem. AufHirschs Anregung hin wurde die Bezeichnung „Schweißfriesel” der Name für ein ganz bestimmtes und fest umschriebenes Krankheitsbild. (In Frankreich nachRayer „suette miliaire” genannt.) Erst allmählich hat sich dieser Name in der wissenschaftlichen Welt allgemein durchgesetzt.Google Scholar
  30. 26.
    Hirsch, A.: l. c. Die allgemeinen akuten Infektionskrankheiten vom historisch-geographischen Standpunkte. 2. Bearb. Stuttgart 1881/86. S. 72.Google Scholar
  31. 27.
    l. c.Hirsch, A.: Die allgemeinen akuten Infektionskrankheiten vom historisch-geographischen Standpunkte. 2. Bearb. Stuttgart 1881/869, S. 74.Google Scholar
  32. 28.
    Wolter, F.: Die Grundlagen der beiden Hauptrichtungen in der epidemiologischen Forschung. Pettenkoffers Gedenkschrift, S. 40. München 1926.Google Scholar
  33. 29.
  34. 30.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters (historisch-pathologische Untersuchungen), gesammelt und in erweiterter Bearbeitung herausgeg. vonA. Hirsch. Berlin 1865, S. 400.Google Scholar
  35. 31.
    Es hat bis heute nie an Versuchen gefehlt, den E.S. als atypisches Krankheitsbild anderer Erkrankungen darzustellen. Ich verweise nur aufGerster, der auch wieder den E.S. nicht für eine Krankheit sui generis, sondern für ein nicht erkanntes Rückfallfieber hält.Gerster, A.: Bull. Hopkins Hosp.16, 332 (1916).— Mitt. Gesch.Med. u. Naturwiss.20, 73 (1921).Google Scholar
  36. 32.
    Der Name „E.S.” ist erst seit dem Jahre 1529 bekannt, seit dem Übergreifen der von England stammenden Seuche nach dem Kontinent. Ferner noch benannt: Sudor anglicus, pestis britannica, febris miliaris, sweating sickness (altenglisch: swetynge sykenesse), ephemera britannica (nachJohn Kaye).Google Scholar
  37. 33.
    Clemen, O.: Arch. Gesch. Med.15, 85 (1923).Google Scholar
  38. 34.
    Clemen, O.: Fast alle maßgebenden Forscher, so auchHaeser undHirsch geben vielfach die Seuchenjahre des E.S. ein Jahr zu spät an.Google Scholar
  39. 34a.
    HierzuLersch, B. M.: Geschichte der Volksseuchen. Berlin 1896 (l. c. HierzuLersch, B. M.: Geschichte der Volksseuchen. Berlin 1896, S. 197).Google Scholar
  40. 35.
    Seitz, F.: Der Friesel, eine historisch-pathologische Untersuchung. Erlangen 1852 (l. c.Seitz, F.: Der Friesel, eine historisch-pathologische Untersuchung. Erlangen 1852 S. 6 f).Google Scholar
  41. 36.
    Seitz, F.: Es ist bemerkenswert, daß nochHecker ein eigenes Kapitel dem „Morbus cardiacus” der Alten als dem E.S. nahe verwandte Krankheit widmet. l. c.Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934, S. 185 f.Google Scholar
  42. 37.
    l. c.Hirsch, A.: Die allgemeinen akuten Infektionskrankheiten vom historisch-geographischen Standpunkte. 2. Bearb. Stuttgart 1881/86, S. 257.Google Scholar
  43. 38.
    Baker, R.: A Chronicle of the Kings of England, S. 254 f. London 1665.Google Scholar
  44. 39.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters (historisch-pathologische Untersuchungen), gesammelt und in erweiterter Bearbeitung herausgeg. vonA. Hirsch. Berlin 1865, S. 206.Google Scholar
  45. 40.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934, S. 19.Google Scholar
  46. 41.
    l. c.Clemen, O.: Fast alle maßgebenden Forscher, so auchHaeser undHirschgeben vielfach die Seuchenjahre des E.S. ein Jahr zu spät an, S. 197.Google Scholar
  47. 42.
    Shaw, M. B.: Ann. med. History5, 246 (1933).Google Scholar
  48. 43.
    Das Heer Heinrichs v. R. ist sicherlich kein vorwiegend „französischer Söldnerhaufen” gewesen, sondern setzte sich vor allem wohl doch aus Engländern zusammen, die teilweise mit dem Grafen schon 1483 nach seinem Umsturzversuch nach Frankreich geflohen waren, und den zahlreichen Anhängern die auf die Nachricht von der Landung Heinrichs zu zu seinen Fahnen strömten.Google Scholar
  49. 44.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934, S. 208.Google Scholar
  50. 45.
    Aus dem Jahre 1483 wird eine riesige Überschwemmung der Severn, unter dem Namen das „Wasser des Herzogs von Buckingham” überliefert.Google Scholar
  51. 46.
    S. Historia Croylandensis. l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 407 u. 539.Google Scholar
  52. 47.
    Webb, F. C.: The sweating sickness in England.— Publ. Health J.3, 155 bis 124 (1857).— What was the cause of the sweating sickness. Edinburgh 1808. Diese beiden ArbeitenWebbs, auf die sichShaw stützt, sind in Deutschland nicht vorhanden und waren mir auch sonst nicht zugänglich. Anfragen über entsprechende Angaben in irischen Archiven über ein Vorkommen des englischen Schweißes in diesem Land, hatten wegen der unvollständigen Angaben der betreffenden irischen Stellen keinen Erfolg.Google Scholar
  53. 48.
    Die Angaben über Schottland sowie die Durchsicht der betreffenden schottischen Archive nach dem Auftreten des E.S. verdanke ich der Liebenswürdigkeit von Herrn Prof.Sydney Smith, Dekan der Medizinischen Fakultät an der Universität Edinburgh und Dr.J. D. Comrie, Prof. für Geschichte der Medizin an der Universität Edinburgh.Google Scholar
  54. 49.
    Senf, H.: Kyklos3, 273 (1930). (Karte 1 auf S. 277).— Med. dent. diss. Leipzig 1930.Google Scholar
  55. 50.
    Senf, H.: Die Angaben über E.S. in Island wurden uns in liebenswürdiger Weise von Herrn Prof.Hannesson (Reykjavik) zur Verfügung gestellt.Google Scholar
  56. 51.
    Hirsch nimmt 1507 als Ausbruchsjahr an, sicherlich ein Irrtum in der englischen Zeitrechnung l. c.Clemen, O.: Fast alle maßgebenden Forscher, so auchHaeser undHirschgeben vielfach die Seuchenjahre des E.S. ein Jahr zu spät an., S. 206.Google Scholar
  57. 52.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934, S. 26.Google Scholar
  58. 53.
    Haeser, H.: Lehrbuch der Geschichte der Medizin und der epidemischen Krankheiten,— 2. B. Geschichte der epidemischen Krankheiten, 2. Aufl. Jena 1865 (l. c.Haeser, H.: Lehrbuch der Geschichte der Medizin und der epidemischen Krankheiten,— 2. B. Geschichte der epidemischen Krankheiten, 2. Aufl. Jena 1865 S. 311/12).Google Scholar
  59. 54.
    l. c.Zeiss, H.: Vorwort zuE. A. Heide: Erg. Hyg.19 (1937).Google Scholar
  60. 55.
    Eckardt, E., H. Flohn, H. J. Jusatz: Z. Hyg.118, H. 1, 64 (1936).Google Scholar
  61. 56.
    Gruner, Ch. G.: Itinerarium sudoris anglici ex actis designatum, 38 Seiten, (S. 8). Jena 1805.Google Scholar
  62. 57.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934. S. 1.Google Scholar
  63. 58.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 123–146.Google Scholar
  64. 59.
    Luther, Martin: Sämtliche Schriften, Halle 1749 (Brief Nr 269, aus den scripta et epistola Marburgi) l.c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 433–434.Google Scholar
  65. 60.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Itinerarium sudoris anglici ex actis designatum, 38 Seiten, (S. 8). Jena 1805.Google Scholar
  66. 61.
    l. c.Clemen, O.: Fast alle maßgebenden Forscher, so auchHaeser undHirsch geben vielfach die Seuchenjahre des E.S. ein Jahr zu spät an., S. 210.Google Scholar
  67. 62.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934, S. 42.Google Scholar
  68. 63.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters (historisch-pathologische Untersuchungen), gesammelt und in erweiterter Bearbeitung herausgeg. vonA. Hirsch.Berlin 1865, S. 233 f.Google Scholar
  69. 64.
    l. c.Haeser, H.: Lehrbuch der Geschichte der Medizin und der epidemischen Krankheiten,— 2. B. Geschichte der epidemischen Krankheiten, 2. Aufl. Jena 1865 (l. c.Haeser, H.: Lehrbuch der Geschichte der Medizin und der epidemischen Krankheiten,— 2. B. Geschichte der epidemischen Krankheiten, 2. Aufl. Jena 1865, S. 310.Google Scholar
  70. 65.
    Schnurrer, F.: Chronik der Seuchen. Tübingen 1823 u. 1825.Google Scholar
  71. 65a.
    l. c.Schnurrer, F.: Chronik der Seuchen. Tübingen 1823 u. 1825.II, S. 66.Google Scholar
  72. 66.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Itinerarium sudoris anglici ex actis designatum, 38 Seiten, (S. 9). Jena 1805.Google Scholar
  73. 67.
    Gruner, Ch. G.: Aus einem Briefe vonThomas Morus anErasmus von Rotterdam,in Erasmi D'Rotterdami epistolarum Libri 31, epist. 57. London 1642.Google Scholar
  74. 68.
    l. c.Schnurrer, F.: Chronik der Seuchen. Tübingen 1823 u. 1825. II S. 66.Google Scholar
  75. 69.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters (historisch-pathologische Untersuchungen), gesammelt und in erweiterter Bearbeitung herausgeg. vonA. Hirsch. Berlin 1865, S. 249.Google Scholar
  76. 70.
    l.c.Gruner, Ch. G.: Aus einem Briefe vonThomas Morus anErasmus von Rotterdam, in Erasmi D'Rotterdami epistolarum Libri 31, epist. 57. London 1642, lib. 7, S. 270.Google Scholar
  77. 71.
    Caius in seinem „De Ephemera Britannica”: „Apud vicinos Caletes, Morenos, ceterosque his junctos Belgas solos Anglos morbus insularis corrupit,Gallos omnino non affecit”. Deutlicher kann man diesen Sachverhalt nicht darstellen, und daCaius einer unserer zuverlässigsten Berichterstatter ist, kann von einer „unverbürgten” Nachricht nicht gesprochen werden. (l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 367. Jena 1847.Google Scholar
  78. 72.
    —l. c., S. 289.Google Scholar
  79. 73.
    l. c.Hecker, J. F. C.: Der Englische Schweiß. Berlin 1934, S. 71.Google Scholar
  80. 73a.
    Vgl.B. de Rudder: Rasse und Infektionskrankheiten, inJ. Schotthy: Rasse und Krankheit, München 1937.Google Scholar
  81. 74.
    Die Annahme anderer, der E.S. sei schon im Mai 1528 in England ausgebrochen, habe aber erst im Sommer des Jahres 1529 nach dem Festlande übergegriffen, ist sicherlich ein Irrtum. Zwischen dem Auftreten der Epidemie in Hamburg und dem ersten Ausbruch in England ein volles Jahr, statt wenige Wochen einzuschalten, diesen Fehler begeht auchHecker in seinem „E.S.” durch die Nichtbeachtung der Verschiedenheit des römischen und des englischen Kalenders. Letzterer ist bis ins 16. Jahrhundert hinein gegenüber dem für die Geschichtsforschung im allgemeinen maßgebenden römischen Kalender um ein Jahr verschieden, d. h. indem er nach Ostern die gleiche Jahreszahl wie der römische Kalender führt. (Hecker: l. c. Die großen Volkskrankheiten des Mittelalters (historisch-pathologische Untersuchungen), gesammelt und in erweiterter Bearbeitung herausgeg. vonA. Hirsch. Berlin 1865, S. 266 u. 276)Google Scholar
  82. 75.
    Vgl. Chronologia oder Anales der alten freyen Keyserlichen Reichs Stadt Worms von Friedericum Zorn, 12. August 1570 (Handschrift im Archiv der Stadt Worms).Google Scholar
  83. 76.
    Sehr bemerkenswert ist die Angabe beiSchnurrer: „Gleichzeitig herrschte auch eine Seuche unter den Schweinen, an welcher sehr viele crepirten”. l. c.Schnurrer, F.: Chronik der Seuchen. Tübingen 1823 u. 1825., II, S. 78.Google Scholar
  84. 77.
    Lersch: l. c. Fast alle maßgebenden Forscher, so auchHaeser undHirsch geben vielfach die Seuchenjahre des E.S. ein Jahr zu spät an, S. 220.Google Scholar
  85. 78.
    Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 443–444. Jena 1847.Google Scholar
  86. 79.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 519.Google Scholar
  87. 80.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 507–517.Google Scholar
  88. 81.
  89. 82.
    l. c.Clemen, O.: Fast alle maßgebenden Forscher, so auchHaeser undHirsch geben vielfach die Seuchenjahre des E.S. ein Jahr zu spät an. S. 216.Google Scholar
  90. 83.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 521.Google Scholar
  91. 84.
    Eickstedt, Frhr. v.: Rassenkunde und Rassengeschichte der Menschheit, Rassenkarte Europas S. 401. Stuttgart 1934.Google Scholar
  92. 85.
    Berckmann, J.: Stralsundische Chronik herausgeg. vonZober. Stralsund 1883; außerdem l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 519.Google Scholar
  93. 86.
    l. c.Wolter, F.: Die Entstehungsursachen der Haffkrankheit, S. 16.Google Scholar
  94. 87.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 466–467.Google Scholar
  95. 88.
    Zeiss: Nach unveröffentlichtem Material.Google Scholar
  96. 89.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 480.Google Scholar
  97. 90.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 480.Google Scholar
  98. 91.
    l. c.Schnurrer, F.: Chronik der Seuchen. Tübingen 1823 u. 1825. II, S. 75.Google Scholar
  99. 92.
    —l. c., Literaturangabe Nr 17.Google Scholar
  100. 93.
    Paul, G.: Rassen- und Raumgeschichte des deutschen Volkes, sowie Karte des deutschen Ordensritterstaates, S. 316. München 1935; ferner beiv. Eickstedt, Karte S. 401.Google Scholar
  101. 94.
    l. c.Günther, H. K.: Rassenkunde des Deutschen Volkes, 16. Aufl. München 1934 (l. c.Günther, H. K.: Rassenkunde des Deutschen Volkes, 16. Aufl. München 1934, S. 116.Google Scholar
  102. 95.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 464–466.Google Scholar
  103. 96.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S, 521.Google Scholar
  104. 97.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. S. 455–456.Google Scholar
  105. 98.
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  108. 101.
    Vgl. hierzu die Rassenkarte Europas, in Frhr.v. Eickstedt, l. c.Eickstedt, Frhr. v.: Rassenkunde und Rassengeschichte der Menschheit, Rassenkarte Europas S. 401. Stuttgart 1934. Diese Rassenkarte ist neueren Datums. Es taucht hier also die Frage auf, inwieweit lassen heutige Forschungsergebnisse über die Verbreitung einzelner Rassen, insbesondere der nordischen, sich auf diese 400 Jahre zurückliegende Zeit übertragen. Ich bin Herrn Prof. Dr. Frhr.v. Eickstedt für die Beantwortung dieser Frage zu Dank verpflichtet. Nach seiner Angabe „kann die heutige rassische Gliederung Europas in den großen Zügen durchaus auf die Zeit um 1500 übertragen werden (Brief vom 24. 1. 36).Google Scholar
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  112. 105.
    Dieser Hinweis auf die sehr hohe Erkrankungsziffer des E.S. in Korbach fällt deshalb besonders auf, weilEckardt, Flohn undJusatz für Korbach ebenfalls bei der Grippeepidemie 1933 mit beinahe der höchstliegenden prozentualen Krankheitsziffer aufwarten; auch sonst sind noch bemerkenswerte Ähnlichkeiten!Google Scholar
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    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. Jena 1847. S. 459–460.Google Scholar
  121. 114.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. Jena 1847. S. 461–462.Google Scholar
  122. 115.
    —l. c. „Österreich wurde sehr früh heimgesucht” (. S. 330). Er nennt uns aber nur Wien namentlich als befallenen Ort, Belege für die Verbreitung des E.S. in ganz Österreich gibt er uns nicht, es sind auch sonst keine bei anderen zu finden.Google Scholar
  123. 116.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Itinerarium sudoris anglici ex actis designatum, 38 Seiten, Jena 1805, S. 26.Google Scholar
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    Gruner, Ch. G.: Außer Finnland, wo nachZeiss als Herrschaftsjahr 1530 gilt.Google Scholar
  125. 118.
    Caius schreibt darüber: Sed dixi densas quasdam nebulas, putidas et graveolentes caligines ex agro Salopenisi, coeli solique ratione ortas, et ventis delatas spatio per omnem Angliam in causa fuisse hujus Ephemerae usw. l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. Jena 1847. S. 366.Google Scholar
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    DaherKayes Bezeichnung „Ephemera” gleich Eintagfieber.Google Scholar
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    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. Jena 1847 S. 415–417.Godwinus gibt uns darin eine sehr anschauliche Darstellung von der enormen Sterblichkeit bei diesem Seuchenausbruch.Google Scholar
  128. 121.
    l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. Jena 1847. S. 411–417.Google Scholar
  129. 122.
    Caius: „Nimbi vestigia pestem hanc secutam esse observatum est ....”Google Scholar
  130. 123.
    Auch die zu dieser Zeit in England weilenden Franzosen verschonte die Seuche, eine äußerst auffällige Angabe.Caius: „Apud nos per ea tempora in legatione Gallos omnino non afficit”, l. c.Gruner, Ch. G.: Scriptores de sudore anglico superstites, bearb. vonH. Haeser. Jena 1847. S. 367.Google Scholar
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    —l. c., S. 330 u. 331.Google Scholar
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    l. c.Baur-Fischer-Lenz: Menschliche Erblehre, 4. Aufl. München 1936. S. 85.Google Scholar
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    Eugen Fischer inBaur-Fischer-Lenz: Bd. I, Abschn. II, München 1936.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von Julius Springer 1937

Authors and Affiliations

  • H. Lemser
    • 1
  1. 1.Hygienischen Institut der Friedrich Wilhelms-UniversitätBerlin

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