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Über Veränderlichkeit der Ruhrbacillen

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Zusammenfassung

  1. 1.

    Zahlreiche Ruhrbacillenstämme traten in den beobachteten S-oder R-Formen auf, die teils beständig waren, teils sich wieder spalteten.

  2. 2.

    Die freiwillige Agglutination der Ruhrbacillen läßt sich durch häufige Überimpfung junger Bouillonkulturen oft beseitigen.

  3. 3.

    Die alternden Ruhrbacillen zerfallen in Granula, die keiner weiteren Entwicklung mehr fähig sind.

  4. 4.

    Durch Einfluß des Lithiumchlorids entstehen kleine und größere, hefeartige Formen, von denen die ersteren auf dem gleichen Nährboden sich einige Zeit als solche, später als normale Formen fortzüchten lassen, die letzteren aber der Entartung verfallen. Das Vorkommen von Pettenkoferien (Kuhn) als besonderer Lebewesen, die auf Bakterien schmarotzen, wird abgelehnt.

  5. 5.

    Die streptokokkenähnlichen C-FormenKuhns konnten wir aus 46 Ruhrbacillenstämmen nicht gewinnen. Dagegen erhielten wir 4 mal Aerogenesbacillen, die als Verunreinigungen der ursprünglichen Kulturen zu betrachten sind.

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Literaturverzeichnis

  1. Baerthlein, K., Arb. ksl. Gesdh.amt40, 433 (1912).

  2. Klieneberger, E., Erg. Hyg.11, 499 (1930).

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  4. Klieneberger, E., Zbl. Bakter. I Orig.117 (1930).

  5. Koser u.Styron, J. inf. Dis.47, 443, 453 (1930).

  6. Kuhn, Philalethes u.Sternberg, Über Bakterien und Pettenkoferien. Zbl. Bakter. I Orig.121.

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Beyer, W. Über Veränderlichkeit der Ruhrbacillen. Zeitschr. f. Hygiene. 115, 47–53 (1933). https://doi.org/10.1007/BF02176678

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