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Nouvelle forme singulière de blastoderme sans embryon

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Résumé

L'auteur décrit un blastoderme du Corbeau freux (Krähe —Corvus frugilegus L.), ayant 3,33 mm. en diamètre seulement et dépourvu des traces quelconques du corps de l'embryon. Malgré ses dimensions si réduites, ce germe anidien possédait une aire vasculaire très fortement prononcée, mais constituée d'une faÇon singulière, qui n'était jusqu'ici jamais signalée. Les formations vasculaires rayonnaient du centre du blastoderme vers sa périphérie, sous la forme des forts cordons.

L'examen des coupes sériées a montré, que ce blastoderme était constitué exclusivement du parablaste et des cordons vasculaires, formés au dépens de celui-ci. L'éctoderme et le mésoderme faisaient absolument défaut; nulle trace du foyer gastruléen. Néanmoins ce germe était bien vivant au moment de la fixation, ce qui est prouvé par l'abondance des figures caryocinétiques.

L'auteur considère cette forme nouvelle de l'anidie embryonnaire comme une preuve décisive, que les éléments entodermo-parablastiques peuvent fournir les formations vasculaires sans concours du mésoderme gastruléen.

Zusammenfassung

Der Autor beschreibt eine Keimhaut der Krähe, welche jede Spur eines Embryos entbehrte. Ungeachtet seiner geringen Ausdehnung von nur 3.33 mm besaß dieser Keim einen sehr ausgebildeten Gefäßhof, welcher eine bisher nicht beschriebene Gestaltung zeigte. Die Gefäßbildungen gingen vom Centrum der Keimhaut gegen die Peripherie und zwar in der Form dicker Stränge. Die Schnittserien zeigten, daß die Keimhaut ausschließlich vom Parablast gebildet war und die Gefäßstränge desgleichen. Ectoderm und Mesoderm fehlten durchaus, keine Spur von Gastrulation. Nichtsdestoweniger war der Keim bei der Fixation noch in lebendem Zustand, wie sich aus reichlich vorhandenen Kernteilungsfiguren ergibt.

Der Autor betrachtet diese neue Form eines Anideus als einen entscheidenden Beweis, daß die parablastischen Entodermelemente ohne Beteiligung des Mesoderms die Gefäßbildungen produzieren können.

Die Anlage und ziemlich weite Ausbildung dieser nicht zur Circulation verwendeten Blutgefäße bestätigt die Auffassung W.Rouxs, daß die Bildung der typischen Blutgefäße zunächst in die erste seiner drei causalen Perioden der Entwicklung, also in die Periode der selbständigen, das heißt, von der Funktionsvollziehung noch unabhängigen Bildung gehört (s.Rouxs Gesammelte Abhandlungen über Entwicklungsmechanik. Bd. I. S. 83 u. 326). Die neue Beobachtung ist ferner eine Beantwortung der vonRoux aufgeworfenen Frage, ob nicht außer dem Sinus terminalis auch andre typische Hauptbahnen des Gefäßhofes ohne Funktionierung angelegt und ausgebildet werden können.

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Copyright information

© Verlag von Wilhelm Engelmann 1908

Authors and Affiliations

  • Jan Tur
    • 1
  1. 1.Laboratoire Zootomique de l'Université de VarsoviePologne

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