Advertisement

Springer Nature is making Coronavirus research free. View research | View latest news | Sign up for updates

La forma come funzione della grandezza

Ricerche sul sistema muscolare degli Invertebrati

  • 16 Accesses

Zusammenfassung

Mit dem Fortschreiten der aufeinanderfolgenden Beobachtungen, zu deren Vornahme die vorliegende Untersuchung führte, zeigte sich im allgemeinen Kompliziertheit der Muskelmasse bei den Arten mit großem Körpervolumen gegenüber denen mit mittlerem und kleinem. Doch zeigte sich, — gut ausgeprägt in den jeder untersuchten Art speziell beigefügten Zusammenstellungen — daß die größere oder geringere Kompliziertheit zuweilen sehr deutlich ist, so daß sich daraus auf einmal eine klare Unterscheidung zweier Typen ergibt, zuweilen aber — wenn sie auch immer durch Rechnung oder Schätzung ermittelbar bleibt — etwas weniger ausgesprochen ist. Es ist aber leicht zu sehen, daß wir uns hier auf einem sehr viel ergiebigeren und wechselreicheren Arbeitsgebiete befinden, alsEnriques bei seiner Untersuchung der nervösen Ganglien der Wirbellosen. Auch kann man sich leiht von der Schwierigkeit einer Orientierung überzeugen, besonders bei einem Gewebe, welches durch seine starke Entwicklung sich als sehr geeignet zu verschiedentlichen Anpassungen und daher auch zu sehr komplizierten Variationen zeigt.

Der charakteristische Bau der Nematoden, bei welchen es möglich ist, die Verschiedenheiten im Bau der kleinen (Meromyarii) und der großen (Polymyarii) durch die Zahl der auf einem Querschnitte des Wurmes vorhandenen Muskelzellen zu definieren, drückt hier in einer der mathematischen Kontrolle zugänglichen Form den ersten von uns gefundenen Komplikationsgrad aus: er wird durch einen numerischen Zuwachs der einzelnen Muskelindividuen repräsentiert.

BeiSipunculus ist im Vergleich zuPhymosoma die Komplikation etwas weiter fortgeschritten, indem sich die an Zahl gewachsenen Muskelelemente in Gruppen zu zwei, drei und vier Elementen sondern. Bei den großen Pulmonaten und Dibranchiaten zeigen sich die Muskelbündel schon gut individualisiert, wenn man sie dem relativ schlaffen Gewebe der kleinen Formen gegenüberstellt. Bei den großen Oligochaeten endlich machen die Bündel und Fasern ganzen Muskelzonen mit scharf ausgesprochenen Grenzen an ihrer Oberfläche Platz, Zonen, die sich bei den Arten mit kleinerer Körpermasse aus der betreffenden Ordnung schlecht begrenzt, weniger ausgedehnt und von schwächlicher und schlaffer Konstitution zeigen.

Ist somit seitens des Muskelsystems das Vorhandensein einer in direktem Verhältnis mit der Artgröße stehende Komplikation der Struktur gesichert, so sind im allgemeinen als verschiedene Modi, unter denen diese Komplikation sich präsentiert, die folgenden aufzustellen:

  1. a)

    Vermehrung der Zahl der einzelnen Muskelfasern,

  2. b)

    Konstitution von Muskelbündeln im eigentlichen Sinne seitens dieser Fasern,

  3. c)

    verschiedene Ausrichtung dieser Fasern und Bündel,

  4. d)

    Volumen- und Oberflächenentwicklung der sich so ergebenden Muskelzonen nach Maßgabe der Oberfläche und des Volumens des ganzen Körpers.

This is a preview of subscription content, log in to check access.

Bibliografia

  1. 1906.Babák, E., Experimentelle Untersuchungen über die Variabilität der Verdauungsröhre. Arch. f. Entw.-Mech. Bd. 21. S. 611–702.

  2. 1890.Cerfontaine, P., Recherches sur le système cutané et sur le système musculaire du Lombric terrestre. Arch. Biol. Tom. 10. p. 327.

  3. 1868.Claparède, E., Histologische Untersuchungen über den Regenwurm, Lumbricus terrestris L. Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 19. S. 563.

  4. 1909.Dequal, L., Ricerche istologiche sull' epitelio cutaneo e intestinale dell'Octolasium complanatum. Arch. Zool. Vol. IV. Fasc. 2. p. 211–237.

  5. 1906.Enriques, P., Della economia di sostanza nelle ossa cave. Arch. f. Entw.-Mech. Bd. 20. S. 427–465.

  6. 1907. - La morte. Riv. di Scienze. Vol. 2.

  7. 1908.Enriques, P., La forma come funzione della grandezza. 2. memoria. Ricerche sui gangli nervosi degli Invertebrati. Arch. f. Entw.-Mech. Bd. 25. S. 655–714.

  8. 1904.Kemma, A., La taille des animaux. Bull. Soc. Zool. malac. Belgique. p. 51–81.

  9. 1906.Levi, G., Studi sulla grandezza delle cellule nei Mammiferi. Arch. ital. di Anat. ed Embr. Vol. 5. Fasc. 2. p. 291–358.

  10. 1900.Metalnikoff, S., Sipunculus nudus. Zeitschr. f. wiss. Zool. Bd. 68. S. 262–322.

  11. 1911.Nicodim, H., La topographie des faisceaux musculaires du pied de l'Anodonte. Ann. Scient. de l'Univ. de Jassy. Tom. 7. Fasc. 1. p. 40–52.

  12. —.Ribaucourt, E., Étude sur l'anatomie comparée des Lombricides. Bull. Sc. Franc. Belg. Tom. 35. p. 211.

  13. 1881.Roux, W., Der Kampf der Teile im Organismus. Leipzig.

  14. 1907. —, Über die funktionelle Anpassung des Muskelmagens der Gans. Arch. f. Entw.-Mech. Bd. 21. S. 461–499.

Download references

Author information

Rights and permissions

Reprints and Permissions

About this article

Cite this article

Grandi, D.G. La forma come funzione della grandezza. Archiv für Entwicklungsmechanik der Organismen 34, 239–262 (1912). https://doi.org/10.1007/BF02162386

Download citation