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Elektrische Vestibularisprüfung ohne störende Miterregung des Facialis durch verzögert ansteigenden niederfrequenten Wechselstrom

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Zusammenfassung

Bei der Vestibularisprüfung mit rechteckförmigem Wechselstrom liegt die Reizschwelle des Facialis durchschnittlich tiefer als die elektrische Pendelnystagmusschwelle, so daß Facialisreaktionen die Augenbeobachtung stören können. Bei dreieckförmigem Wechselstrom ist das Schwellenverhältnis umgekehrt, aber die Schwelle des Nystagmus liegt höher als bei Rechteckstrom. In der vorliegenden Arbeit wird ein verzögert ansteigender Wechselstrom beschrieben, der die jeweiligen Vorteile der rechteckförmigen und dreieckförmigen Stromform verbindet, weil er die unterschiedlichen Chronaxiewerte beider Reizobjekte am besten berücksichtigt.

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Kirstein, R. Elektrische Vestibularisprüfung ohne störende Miterregung des Facialis durch verzögert ansteigenden niederfrequenten Wechselstrom. Archiv f. Ohren-, Nasen- u. Kehlkopfheilkunde 155, 405–412 (1949). https://doi.org/10.1007/BF02156790

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