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Beobachtungen über zwei Pappelschädlinge in Griechenland

Zusammenfassung

Phloeomyzus. Zum ersten Mal ist im Jahre 1964 in Gebieten, in denen die Pappel kultiviert wurde, eine Massenvermehrung vonPhloeomyzus aufgetreten. In Phillipus-Drama war im Jahr 1964 und 1966 eine Massenvermehrung, in den Jahren 1965 und 1967 waren jedoch keine Aphiden vorhanden; in Vistonis-Komotini nur 1965, jedoch nicht in den anderen Jahren. Die Biologie des Insekts ist bis heute unbekannt und es muß der Generationsablauf studiert werden.

Die von Aphiden in Phillipus-Drama verursachten Schäden sind wahrscheinlich auf die torfigen und reichlich Stickstoff haltigen Böden zurückzuführen, denn in anderen Gebieten mit leichten Böden war der Befall sehr gering. In Makedonien und Trakien wurden von den Forstverwaltungen viele Tausende von Pappeln gepflanzt, um die Zündholzfabriken mit Holz zu versorgen. Die Zukunft wird zeigen inwieweit das Insekt sich ausbreiten wird, dann kann man das Problem näher studieren.

Die Aphiden werden teilweise von verschiedenen räuberischen Insekten gefressen, wodurch sie stark vermindert werden.

Melanophila

Melanophila picta verursacht hauptsächlich an gepflanzten Pappeln in trockenen Gebieten Griechenlands Schäden.

In den Gebieten des Landes, in denen autochthone Pappeln undSalix vorhanden sind, beträgt, die Parasitierung bis 50%. Hingegen treten in Gebieten, in denen die Pappel zum ersten Mal künstlich kultiviert wurde, keine Parasiten auf.

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Kailidis, D.S. Beobachtungen über zwei Pappelschädlinge in Griechenland. Anzeiger für Schädlingskunde 41, 38–41 (1968). https://doi.org/10.1007/BF02151618

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