Beiträge zur Rolle des Histamins in der experimentellen Tuberkulose
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Zusammenfassung
Die Verfasser stellten in Tierversuchen fest, daß die allgemein bekannte erschwerende Wirkung des Histamins auf tuberkulöse Prozesse durch eine gleichzeitige Streptomycin-Behandlung pariert werden kann. Die unter Streptomycinschutz durchgeführte Histaminbehandlung beeinflußt die experimentelle Tuberkulose von Meerschweinchen nicht ungünstig. An Hand der einschlägigen Schrifttumsangaben und der aus den Versuchen gezogenen Folgerungen scheint es eher als wahrscheinlich, daß die mit Streptomycin zusammen ausgeführte Histaminbehandlung die Streptomycinwirkung bei der experimentellen Tbc etwas verbessert. Diese Annahme wird noch dadurch gestützt, daß durch Histamin die Permeabilität der Gewebe erhöht—wodurch die Mycobakterien einem massiveren Medikamentenangriff ausgesetzt sind—und das RES aktiviert wird.
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