Ueber die Immunisirung von Rindern gegen Tuberculose
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Literatur
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- 5.Diese Bedenken werden durch die seither erfolgte Publication von Libbertz und Ruppel (Deutsche med. Wochenschrift, 1904, Nr. 46) noch verstärkt.Google Scholar
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- 1.Nach Abschluss dieser Arbeit hat F. Klemperer (Experimenteller Beitrag zur Tuberculosefrage.Zeitschr. f. klin. Medicin. Bd. LVI, Hft. 3 u. 4) sehr bemerkenswerthe Versuche publicirt, auf die wir kurz hinweisen möchten. Der Autor stellte zunächst durch einen Versuch am Rinde fest, dass sich auch durch subcutane Injection von menschlichen Tuberkelbacillen Immunität erzeugen lässt, und wandte sich dann der Frage zu, ob auch bei schon bestehender Perlsuchtinfection noch eine nachträgliche Immunisirung und somit günstige Beeinflussung der bestehenden Krankheit möglich ist. Bei den von Klemperer in Versuch genommenen, natürlich erkrankten Thieren, war jedoch die Tuberculose schon zu weit vorgeschritten, als dass noch ein Einfluss hätte erwartet werden können. Bei einigen künstilich mit Perlsucht inficirten Rindern dagegen sah Klemperer bis zu einem gewissen Grade eine günstige Beeinflussung des Verlaufes der Infection durch nachträgliche subcutane Injectionen von menschlichen Tuberkelbacillen. Nunmehr verfolgt Klemperer den folgenden Gedankengang (der theoretisch auch von v. Baumgarten gelegentlich schon gestreift wurde): wenn, entsprechend den Anschauungen Koch's die Perlsuchtbacillen für den Menschen eine geringe Virulenz besitzen, so ist damit die Möglichkeit gegeben, Menschen durch Injection lebender Perlsuchtbacillen in analoger Weise wie Rinder durch menschliche Tuberkelbacillen zu immunisiren. Klemperer giebt nun eine Anzahl von Vorversuchen in dieser Richtung, aus denen zunächst so viel hervorgeht, dass in der That lebendes Perlsuchtmaterial der verschiedensten Herkunft in nicht unbeträchtlicher Quantität einer Anzahl von Versuchspersonen z. Th. vielfach wiederholt subcutan eingespritzt werden konnte, ohne dass, abgesehen von gelegentlichen Abscessen, nachtheilige Folgen auftraten. Auch tuberculöse Personen verhielten sich den Injectionen von Perlsuchtmaterial gegenüber nicht anders wie gesunde. Das Ergebniss dieser Versuche, deren ersten der Verfasser an sich selbst ausführte. bietet neben den bekannten v. Baumgarten'schen Experimenten eine sehr gewichtige Stütze für die Koch'sche Lehre.Google Scholar
- 2.Neufeld,Deutsche med. Wochenschrift. 1904.Google Scholar
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