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Ueber artificielle Herzklappenfehler

  • Ottomar Rosenbach
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Literatur

  1. 1).
    Gräfe's Archiv. Bd. 18. I. S. 206.Google Scholar
  2. 2).
    a. a. O. Gräfe's Archiv. Bd. 18. I. S. 38.Google Scholar
  3. 3).
    Prager medicinische Wochenschrift 1876. No. II.Google Scholar
  4. 1).
    In den Fällen, in welchen dieses üble Ereigniss eintrat, zeigten sich alle Symptome eines acuten Hämopericardium: rapides Absinken des Drucks, Schwäche der Herztöne, tod unter Convulsionen.Google Scholar
  5. 2).
    Den eben geschilderten analoge Versuche dürften sich sehr zu Vorlesungsversuchen, namentlich in Cursen über physikalische Diagnostik, eignen, da sie sehr leicht auszuführen sind und so frappante Erscheinungen geben, dass man das Wesen einer Aortenklappeninsufficienz mit allen ihren eigenthümlichen Folgen kaum besser demonstriren kann.Google Scholar
  6. 3).
    Das Instrument in der zuerst angegebenen Form besitzt mehrere Nachtheile, da es für grössere Hunde zu kurz ist, und da der Schraubenmechanismus, welcher das Messerchen vorbewegt, zu langsam arbeitet. Ein fernerer Uebelstand ist der, dass das Zurückschrauben des Messerchens, wenn man das Gewebe gefasst hat, aus denselben Gründen zu lange Zeit beansprucht, so dass der gefasste Theil oft entschlüpft. Herr Professor Klebs hat, wie er mir freundlich mittheilte, durch Verbesserungen diesen Uebelständen abgeholfen.Google Scholar
  7. 1).
    Ich verstehe unter Erregungspulsen die sofort nach der Verletzung auftretenden hohen Pulse, welche für die Art der Störung nichts Charakteristisches haben, sondern nur der Ausdruck einer gesteigerten Thätigkeit des Herzmuskels sind. Diese letztere ist entweder eine Folge der directen mechanischen Reizung des Muskels durch das eingeführte Instrument oder es findet eine reflectorische Erregung des Herzens durch Reizung der sensiblen an der Innenfläche des Herzens befindlichen (Vagus) Fasern statt.Google Scholar
  8. 1).
    Ich habe geglaubt, bei dieser Erörterung die feinen, so complicirten Regulationsverhältnisse des Druckes, die pressorischen und depressorischen, sowie die vasomotorischen Nerveneinflüsse ausser Acht lassen zu dürfen, obwohl sie wahrscheinlich bei den oben erwähnten Vorgängen eine bedeutende Rolle spielen.Google Scholar
  9. 1).
    Die Störungen des Lungenkreislaufs. Berlin 1876.Google Scholar
  10. 1).
    Klinisch ist die constante Dilatation durch auffallende Kleinheit des Pulses bei nachweisbarer Verbreiterung des Herzens charakterisirt, da eben hier das Herz nicht mehr die ganze Inhaltsmenge auszutreiben vermag, die Muskelcontraction also keine maximale ist. Dies ist der Fall bei dem sogenannten Arbeiterherz.Google Scholar
  11. 1).
    Ich weise hier darauf hin, wie sehr diese Experimente die Gutbrod-Skodasche Theorie von der Entstehung des Spitzenstosses zu stützen geeignet sind.Google Scholar
  12. 1).
    Ich verkenne nicht, dass die feineren Regulationsvorrichtungen, deren Effect die jeweilige Blutdruckgrösse ist, hier ebenfalls eine wichtige Rolle spielen und dass man mit der eben gegebenen einfachen Darstellung nicht überall auskommt.Google Scholar
  13. 1).
    Ueber den zweiten Fall (beide Fälle sind auf der von Herrn Primärarzt Dr. Friedländer geleiteten Abtheilung des Allerheiligenhospitals beobachtet worden) wird Herr Dr. Fränkel ausführliche Mittheilungen machen.Google Scholar
  14. 1).
    Wie die reine Form der Endocarditis beim Menschen zu Stande kommt, darüber enthalte ich mich jeder Vermuthung; jedenfalls ist sie scharf zu sondern von der Endocarditis bacterica. Es ist in der That nicht abzusehen, warum eine reine Entzündung der Herzklappen nicht ebenso vorkommen sollte, wie eine solche der Pleura, die doch gewiss Niemand stets auf eine Infection wird zurückführen wolle; an Fibrinniederschlägen auf der einmal entzündeten Klappe wird es sicher nicht fehlen.Google Scholar
  15. 1).
    Ich habe den Process einen septischen genannt, weil ich die zahllosen kleinen Blutungen für den Ausdruck einer hochgradigen Alteration des Blutes und nicht für einen directen Effect der Mikrokokken ansehe, um so mehr, da ich in diesen Blutungen keine Emboli und keine Mikroorganismen auffinden konnte, die sich dagegen mit Sicherheit in den andern beschriebenen Herden constatiren liessen.Google Scholar
  16. 2).
    Ich möchte an dieser Stelle noch ausdrücklich bemerken, dass ich durchaus nicht geneigt bin, aus den Resultaten der vorgeführten Experimente ohne Weiteres Schlüsse für die menschliche Pathologie abzuleiten; denn ich bin mir wohl bewusst, dass bei den Endocarditiden des Menschen und ihren Folgezuständen noch ganz andere complicirte Verhältnisse (Fieber u. s. w.) eine wichtige Rolle spielen und den arteriellen Druck und die Compensation beeinflussen.Google Scholar
  17. 1).
    So scheinen ja auch in der menschlichen Pathologie die Geräusche nicht von der Stärke der Auflagerungen abzuhängen, sondern weit mehr von der Starrheit und Schrumpfung der Klappen, wovon ich mich, wenigstens was die Aortenklappen betrifft, öfter überzeugt habe.Google Scholar
  18. 2).
    Der Charakter der Herzgeräusche bei Hunden und Kaninchen ist derselbe wie bei den Klappenfehlern des Menschen. Das Geräusch bei Aorteninsufficienz ist auch bei den Thieren weicher, blasender, als die mehr rauhen systolischen Geräusche an den Zipfelklappen. Bei der Inspiration werden die systolischen Geräusche bei Hunden wegen der inspiratorischen Beschleunigung der Herzaction weit lauter, ein Verhalten, welches man auch beim Menschen nicht selten beobachten kann.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F.C.W. Vogel 1878

Authors and Affiliations

  • Ottomar Rosenbach
    • 1
  1. 1.pathologischen Institut zu BreslauBreslauPolen

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