Die pharmakologische Wertbestimmung der Abführmittel

  • Hermann Fühner
Article

Zusammenfassung

Weiße Mäuse zeigten sich zur Wertbestimmung einer größeren Anzahl von Abführmitteln brauchbar, so zwar, daß die an der Maus wirksame Abführdose etwa den 160. Teil der Menschengabe darstellt.

Die Abführmittel wurden den Mäusen, mit Ausnahme von Rizinusöl, in Pillenform verfüttert. Die Wirkung trat meist rasch nach Aufnahme der Pillen ein, nur Podophyllin wirkte spät.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1).
    V. Podwyssotzki, Dieses Archiv 1881, Bd. 13, S. 29.Google Scholar
  2. 2).
    H. Meyer, 1891, Bd. 28, S. 145 und 186.Google Scholar
  3. 3).
    R. Magnus, Vergl. Übersicht der Arbeiten in A. Heffter, Handbuch d. exp. Pharmakologie, Bd. II, 2. Berlin 1924, S. 1592 ff.Google Scholar
  4. 4).
    Z. v. Vámossy, Therapie d. Gegenwart 1902, S. 201.Google Scholar
  5. 1).
    Nach Abschluß dieser Arbeit erhielt ich von Herrn Prof. Zörnig, Basel, die Dissertation seines Schülers H. Göldlin v. Tiefenau über den Rhabarber, aus der hervorgeht, daß Dr. G. zusammen mit Privatdozent Dr. Uhlmann, Basel, Abführversuche an Mäusen mit Rhabarberextrakten angestellt hat, die den Tieren mit der Schlundsonde beigebracht wurden.Google Scholar
  6. 1).
    Keks, hergestellt aus 1 Ei, 25 ccm Wasser, 100 g Zucker, 200 g Hafermehl. Teig auf mehlbestreuter Glasplatte dünn ausgerollt, abgeteilt, an der Luft getrocknet.Google Scholar
  7. 1).
    E. Gilson, Arch. internat. de Pharmacodyn. et de Thérapie 1905, Bd. 14, S. 470.Google Scholar
  8. 1).
    Zusammengestellt nach E. Fröhner, Lehrbuch der Arzneimittellehre für Tierärzte. Stuttgart 1921. — H. Jakob, Tierärztliche Pharmakotherapie. Berlin 1922. — Müller, Tierärztliche Rezeptier- und Dispensierkunde. Berlin 1919. —Uebele, Handlexikon der tierärztlichen Praxis. Ulm 1921. — Die Tabelle wurde mir von Herrn Prof. Dr. J. Nörr, Oberassistenten der medizin. Universitäts-Tierklinik in Leipzig, freundlichst überlassen.Google Scholar
  9. 1).
    Zusammengestellt nach C. A. Ewald und A. Heffter, Handbuch der Arzneiverordnungslehre, 14. Aufl. Berlin 1911. — F. Penzoldt, Lehrbuch der klinischen Arzneibehandlung, 8. Aufl. Jena 1915. — E. Poulsson, Lehrbuch der Pharmakologie, 6. Aufl. Leipzig 1922.Google Scholar
  10. 1).
    E. Fröhner, Lehrbuch d. Arzneimittellehre f. Tierärzte, 10. Aufl., Stuttgart 1914, S. 440.Google Scholar
  11. 2).
    R. Cohn und H. Meyer, vgl. R. Magnus in Heffters Handbuch Bd. II, 2, S. 1620.Google Scholar
  12. 3).
    H. Leo, Berl. klin. Wochenschr. 1916, S. 614.Google Scholar
  13. 4).
    C. A. Ewald und A. Heffter, Handbuch d. Arzneiverordnungslehre. Berlin 1911, S. 592.Google Scholar
  14. 1).
    L. Kroeber, Schweiz. Apotheker-Zeitung 1923, Nr. 18-20.Google Scholar
  15. 2).
    Nach persönlicher Mitteilung hat Herr Dr. Impens im pharmakologischen Laboratorium der Farbenfabriken vorm. Fr. Bayer & Co. in Elberfeld die gleichen Erfahrungen an Katzen gemacht.Google Scholar
  16. 1).
    A. M. A. van der Willigen, Pflügers Archiv. f. d. ges. Physiol. 1921, Bd. 186, S. 193.Google Scholar
  17. 1).
    E. Fröhner, Lehrbuch d. Arzneimittellehre f. Tierärzte, 10. Aufl. Stuttgart 1914, S. 263.Google Scholar
  18. 1).
    Als vorläufiges Ergebnis sei erwähnt, daß Mannit, Sorbit, Dulcit und Erythrit Abführwirkung besitzen, während Glyzerin, auch in hoher Gabe, an Mäusen innerlich (in Pillenform) nicht abführend wirkt.Google Scholar

Copyright information

© Verlag von F. C. W. Vogel 1925

Authors and Affiliations

  • Hermann Fühner
    • 1
  1. 1.Pharmakologischen Institut der Universität LeipzigLeipzigDeutschland

Personalised recommendations