Die Blutzuckerwirksamkeit einiger neuer aralkylierter Sympathicomimetica
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Zusammenfassung
Es wurde an narkotisierten Hunden und Katzen die Blutzuckerwirksamkeit einer Reihe von Pharmaka aus der Adrenalin-Ephedrinreihe, die sich von den Ausgangssubstanzen durch Aralkylierung am Amino-N unterscheiden, untersucht.
Dabei fand sich, daß durch Aralkylierung das blutzuckerunwirksame Suprifenmolekül blutzuckerwirksam wird. Auch bei Wahl von Adrenalin und Corbasil als Ausgangssubstanzen, deren Blutzuckerwirksamkeit durch Substitution längerer aliphatischer Ketten am Amino-N vermindert wird, wird diese durch Aralkylierung wieder geweckt, während dies bei Ausgang vom Methyl-Epinin kaum, vom Ephetonin gar nicht der Fall ist. Mit zunehmender Erhöhung der Zahl der Zwischenglieder zwischen Amino-N und zweitem Ring nimmt der Effekt wieder ab, während eine Verzweigung der Kette ihn verstärkt. Atropin hebt die Blutzuckersteigerung durch das aralkylierte Suprifen (Dilatol) auf. Umgekehrt wird sie durch Mutterkornalkaloide nicht wesentlich vermindert.
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