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Archiv für Dermatologie und Syphilis

, Volume 120, Issue 1, pp 74–89 | Cite as

Die Serumdiagnose der Syphilis mit aktivem Serum

  • N. A. Tschernogubow
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Literatur

  1. 1).
    S. das Russische Journal für Haut- und venerische Krankheiten. 1914. Nr. 1.Google Scholar
  2. 1).
    Die Einzelheiten s. in demselben Artikel.Google Scholar
  3. 2).
    Unsere erste Abänderung der Serumreaktion (das zu prüfende Serum in frischem Zustande+die roten Hammelblutkörperchen) beschrieben wir, da wir von der Idee der zweiten Reaktion mit dem antimenschlichen immunen hämolytischen Ambozeptor in Anspruch genommen waren, nur in einem russischen Journal. (Der praktische Arzt, 1908, Nr. 25-27.) Ein halbes Jahr später beschrieb aufs neue diese Reaktion fast ganz genau Hecht, der aus der deutschen Literatur unsere zweite Reaktion, die Reaktion von Bauer und die von Maslakowetz kennend und etwas nach rückwärts greifend, leicht auf die “Entdeckung” einer neuen Reaktion stoßen konnte, die natürlich bis in die Einzelheiten mit unserem ersten Verfahren übereinstimmte. Obgleich wir sogleich nach der Veröffentlichung von Hechts Arbeit auf unsere unzweifelhafte Priorität in bezug auf die Ausarbeitung des von ihm beschriebenen Verfahrens hinwiesen, wird diese Modifikation dennoch fast von allen Forschern aus unbekannten Gründen das Hechtsche genannt. Auch Hecht läßt sich nicht stören, ohne allen Vorbehalt dieslbe ausschließlich sich selbst zuzuschreiben, obgleich wir ihm auf seine persönliche Bitte hin rechtzeitig unseren 1/2 Jahr vor seiner Mitteilung erschienenen Artikel mit der Beschreibung dieser Reaktion zusandten.Google Scholar
  4. 1).
    Im Sinne einer Vereinfachung der Technik der Serumreaktion wäre es am richtigsten, dem Prinzipe der Benutzung einer so unbeständigen Erscheinung wie der Bindung des Komplements, ganz zu entsagen; es hat aber keine der bislang vorgeschlagenen Reaktionen (Farbenreaktion, Fällungsreaktion u. a.) auch nur annähernd die auf sie gesetzten Hoffnungen erfüllt.Google Scholar
  5. 1).
    Diese Forscher nahmen zur Reaktion mit aktiven Seren eine etwas kleinere Dosis “syph. Antigens” (im Vergleich zu der gewöhnlich gebräuchlichen bei der Untersuchung mit inaktivierten Seren).Google Scholar
  6. 2).
    Solche Fälle lassen sich wahrscheinlich durch die Gegenwart eines besonders starken Komplements in dem zu prüfenden Serum erklärenGoogle Scholar
  7. 1).
    Eigens zu diesem Zwecke von vielen Autoren angestellte Untersuchungen haben gezeigt, daß der höchste Prozentsatz des Mangels an hämolytischem Ambozeptor 15% (?), der niedrigste 1%, durchschnittlich 5% beträgt; dieselben Größen für das Komplement sind 10% resp. 1%, durchschnittlich auch gegen 5%. Unseren Beobachtungen nach sind Fälle, wo es in frischem Serum an Komplement oder hämolytischem Ambozeptor fehlt eine Ausnahme, so daß die angeführten Zahlen für sehr übertrieben anzusehen sind, was wohl durch Fehler in der Tecnik (alte Seren) und am ehesten durch den Umstand zu erklären ist, daß solche Seren, die nur eine schwache hämolytische Eigenschaft an den Tag legten, zu den gar nicht hämolysierenden gerechnet wurden, (ausführliche Angaben darüber sind in demselben Artikel).Google Scholar
  8. 1).
    Die alleinige Behauptung Thomsens, daß ein Überschuß von hämolytischem Ambozeptor nur auf die Geschwindigkeit der Hämolyse einen Einfluß ausübt, widerspricht den allgemeinen Ausichten.Google Scholar
  9. 1).
    Die mit Hilfe verschiedener Korrekturen erhaltenen Resultate der Serumreaktion sind weniger zuverlässig und dürfen nur in wenig zweifelhaften Fällen in Betracht gezogen werden.Google Scholar
  10. 1).
    Auf der Abbildung soll statt der Spirituslampe ein Öllämpchen dargestellt werden.Google Scholar
  11. 1).
    Schema des Versuchs nach Levaditi: 1. 0·1 Serum, +0·3 phys. Lösung, +0·1 Blutemulsion und 2. 0·1 Serum, +0·1 “syphil. Antigen,” +0·2 phys. Lösung, +0·1 Blutemulsion.Google Scholar

Copyright information

© Wilhelm Braumüller 1914

Authors and Affiliations

  • N. A. Tschernogubow
    • 1
  1. 1.Klinik für Hautkrankheiten der Kais. Universität MoskauMoskauRußland

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