Beiträge zur Kenntnis der Wirkung des Urotropins
Mitteilung: Krampfwirkung des Urotropins
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Zusammenfassung
Durch sehr hohe intravenöse Urotropingaben sind regelmäßig am Warmblüter Krämpfe auslösbar, wenn zuvor durch Morphin eine Blasensperre gesetzt worden oder wenn durch Ureterenunterbindung die Harnentleerung mechanisch gehindert worden ist. Am Frosch läßt sich ein solcher Urotropinkrampf auch ohne Beeinflussung der Harnausscheidung stets erzielen.
Der Charakter der Krämpfe ist dem nach Pikrotoxinvergiftung ähnlich, Durchschneidungsversuche führen zu ähnlicher Lokalisation. Für die Ursache der Krämpfe wird nicht das Urotropin selbst, sondern werden die im Organismus entstehenden Spaltprodukte angesprochen.
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© Verlag von F. C. W. Vogel 1933