Beitrag zur Technik der Schnittveraschung
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Zusammenfassung
- 1.
Es gelingt durch Fixierung des Materials in Formoldampf und nachfolgendes Gefrierschneiden ohne Messertiefkühlung unter Auffangen der Schnitte in Petroleum Schnittveraschungen ohne Verlust von Aschebestanddteilen durchzuführen. Hierbei erweist sich die Verwendung von Objektträgern, die mit einer dünnen Gelatineschicht überzogen sind, als vorteilhaft, weil auf diese Weise die Anordnung der Ascheteilchen sehr gut erhalten bleibt. Zur Veraschung ist unter diesen Umständen eine Temperatur von nicht mehr als 400°C ausreichend.
- 2.
Es wird eine Methode zur Identifizierung der Mineralstoffe im veraschten Schnitt angegeben, welche darauf beruht, daß die verschiedenen in der Asche vorkommenden Mineralsalze sich mit den Farbstoffen Bromthymolblau, Bromkresolpurpur und Bromphenolblau auf Grund ihrer physikalischen Verschiedenheiten in verschiedenen Farbtönen anfärben lassen. Ein Vergleich mit bekannten Salzen, die in gleicher Weise behandelt werden, läßt die Art der Aschebestandteile erkennen. Die Struktur und die Anordnung der Ascheteilchen bleibt bei dieser Behandlung völlig unverändert erhalten.
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