Journal für Ornithologie

, Volume 81, Issue 2, pp 355–359 | Cite as

Ueber eine rückgebildete Honigfresser-Zunge

  • Hans Scharnke
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  1. 1).
    Der zwischen der freien Zunge und dem Zungengrund liegende Abschnitt der Vogelzunge hat bisher noch keinen eigenen Namen erhalten und ist wohl am besten als „Zwischenstück“ zu bezeichnen. In den meisten Fällen ist er durch eine tiefe Falte von den seitlichen Partien der Mundschleimhaut abgesetzt und durch Reichtum an Drüsen (oft mit großen Mündungs-Poren) charakterisiert. Der Name Zungenschlauch (vgl.Moller, Zeitschr. Mikr.-Anat. Forschung 1932, p. 410) sollte für diesen Teil nicht gebraucht werden, da er bereits seit alters her ein Fachausdruck für hochspezialisierte. Teile der Specht- und Kolibrizunge geworden ist. In einer früheren Arbeit (Journ. f. Ornith. 1931, p. 456), habe ich diese Partie mit unter den Namen „Zungengrund“ einbezogen, was ebenfalls zu Irrtümern Anlaß geben kann. Ich halte daher die Einführung eines besonderen Namens, nämlich „Zwischenstück“, in diesem Fall für wünschenswert.Google Scholar

Copyright information

© R. Friedländer & Sohn 1933

Authors and Affiliations

  • Hans Scharnke
    • 1
  1. 1.Aus der Ornithologischen Abteilung des Zoolog. Museums BerlinGermany

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