Ueber pathologische Verkalkungen und Kalkmetastasen in den Nieren
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Literatur
- 1).Ich erwähne hier nur die Ansicht, welche die Abnahme der Kohlensäurespannung für das Ausfallen der freien Erdphosphate verantwortlich macht, sowie die von Cohnheim aufgestellte Hypothese, welche die Ursache der senilen Verkalkungen darin sucht, dass nicht Albuminate genug aufgenommen werden, um die in normaler Quantität durch die Nahrungsmittel eingeführten und resorbirten Kalksalze im Blut zu Kalkalbuminat zu binden.Google Scholar
- 1).d. h. wenn der Heerd nicht zu umfangreich ist.Google Scholar
- 2).vgl. hierüber auch S. 519.Google Scholar
- 1).vgl. Cohnheim, Vorlessungen über allg. Pathologie. Bd. I. S. 533, 4.Google Scholar
- 1).Cf. dieses Archiv Bd. 9 und 50.Google Scholar
- 1).Ich halte diesen Fall für kein absolut sicheres Beispiel einer Kalkmetastase, da es bei diphtheritischen Prozessen der Darmschleimhaut nicht ganz selten zu oberflächlichen Incrustationen derselben kommt, wobei sich die letztere “sandig” anfühlt. Diese Incrustationen bestehen — abgesehen von den postmortalen, zum grossen Theil aus Tyrosin bestehenden Ablagerungen — entweder aus Tripelphosphaten oder Kalksalzen. Was mich aber vorzugsweise gegen die Auffassung des Falles als Kalkmetastase einnimmt, ist der Umstand, dass nur die Verdünnung des Schädels an der Convexität und Basis als einzige Ursprungsstelle nicht ausreichend erscheint, um darauf hin die Kalkinfiltration als metastasirende aufzufassen.Google Scholar
- 1).Cf. Handbuch d. path. Anat. III. Lieferung. VII. Cap. S. 630.Google Scholar
- 1).Mit gleichem Recht könnte man die Gefässverkalkung in diesem Fall als eine Altersveränderung auffassen, welche mit dem ganzen beschriebenen Prozess und namentlich mit der Nierenaffection in keinem ursächlichen Zusammenhang steht.Google Scholar
- 1).Wie willkommen das Auftreten der Oedeme in diesem Fall gewesen, bedarf kaum der Erwähnung, da sie es waren, welche durch Aufnahme der retinirten Harnbestandtheile das Zustandekommen urämischer Anfälle verhinderten.Google Scholar
- 1).Die bei der doppelseitigen Hydronephrose in Betracht kommenden Verhältnisse decken sich aus verschiedenen Gründen nicht vollständig mit den oben gegebenen.Google Scholar
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© Druck und Verlag von G. Reimer 1881