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Untersuchungen über Pseudomelanose

  • Paul Ernst
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Literatur

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    Im Vorbeiweg muss ich hier noch eine Bemerkung machen, die freilich, streng genommen, nicht zu diesem Gegenstand gehört. Das Pigment, das unter dem Einfluss des Formaldehyds entsteht, hat sicherlich mit dem Blut zu thun. Einmal findet man es hauptsächlich im Blut, oder in unmittelbarer Umgebung von Blutgefässen oder in blutreichen Organen, wie die Milz zum Beispiel, oder wo Blutfarbstoff diffundirt ist, dann aber sind mir öfters eigenthümliche Beziehungen zu weissen Blutkörperchen aufgefallen, so zwar, dass ihre Oberfläche dicht besetzt ist von den schwarzen Pigmentkörnchen. Trotz dieser für mich mindestens höchst wahrscheinlichen Beziehungen zum Blut, reagirt dies “Formalinpigment”, wie wohl schon Mancher für sich ausprobirt hat, nicht im Geringsten auf Eisen. Aus praktischen Gründen, im Interesse der Präparate habe ich gesucht, dieses Pigmentes Herr zu werden, und habe es auch schliesslich mit frisch bereitetem Chlorwasser gründlich und ohne Rest vertreiben können. Freilich leidet zunächst die Färbbarkeit der Schnitte etwas durch dieses Verfahren, doch habe ich diesem Uebel steuern können, wenn ich länger auswässerte, dann kurz mit Alkohol behandelte und dann färbte. Solche Präparate stehen dann anderen in nichts nach. Ich erwähne das einmal in der Voraussicht, dass es Manchem erwünscht sein mag, ein Mittel zur Entfernung jener garstigen Verunreinigungen zu kennen, dann aber noch aus einem wichtigeren Grunde. Dass Chlor Melanin zerstört, Kohle nicht, galt seit langer Zeit als wichtiger Unterschied zwischen melanotischem und anthrakotischem Pigment. In seinem Fall von Pseudomelanämie hat Grohe (Zur Geschichte der Melanämie u. s. w. Dieses Archiv. Bd. 22) das schwärzliche Colorit der Organe im Leichenkeller nach einer gründlichen, damals üblichen Chlorräucherung verblassen sehen. Inwieweit das Verschwinden des “Formalinpigments” durch Chlorbehandlung für seine Beziehungen zum Blutfarbstoff spricht, lasse ich dahingestellt. Dass es dieselben nicht beweist, ist bei der Alles bleichenden Eigenschaft des Chlors von vornherein klar.Google Scholar
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Copyright information

© Druck und Verlag von Georg Reimer 1898

Authors and Affiliations

  • Paul Ernst
    • 1
  1. 1.Pathologischen Institut in HeidelbergHeidelbergDeutschland

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