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Über den Wirkungsmechanismus des Arsens und verwandter Elemente

I. Mitteilung: die Bedeutung des Sauerstoffes für die Arsenwasserstoffhämolyse

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Literatur

  1. Dagegen werden kompliziertere Prozesse wie die Autolyse durch arsenige Säure beeinflußt. Die Einwirkung des As2O3 auf Katalase weist wieder auf die Beziehung zu Oxydationsprozessen hin. Literatur über die Wirkung auf fermentative Prozesse s. Heffter und Keeser in Heffters Handbuch d. experiment. Pharmakologie, Berlin 1927, Bd. III, 1, S. 471.

  2. Daß die Hämolyse und die resultierende Hämoglobinurie im Vordergrunde der Arsenwasserstoffvergiftung der höheren Tiere steht, haben schon die älteren Arbeiten immer wieder betont. E. Stadelmann, Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. 1882, Bd. 16, S. 221.—O. Minkowski und B. Naunyn, Ebenda Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. 1886, Bd. 21, S. 19 («Tod durch Verblutung durch die Nieren»).—R. Meissner, Zeitschr. f. exp. Pathol. u. Therapie 1913, Bd. 13, S. 284.—v. Öttingen, Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. 1917, Bd. 80, S. 288.—G. Joachimoglu, Ebenda Arch. f. exp. Pathol. u. Pharmakol. 1920, Bd. 85, S. 32.

  3. H. Fühner, Ebenda 1918, Bd. 82, S. 44.

  4. M. Onaka (unter O. Warburg), Hoppe-Seylers Zeitschr. f. physiol. Chem. 1911, Bd. 70, S. 433.

  5. a. a. O..

  6. a. a. O., S. 58 und 59.

  7. Das Mischungsverhältnis (s. Treadwell, Lehrbuch der analytischen Chemie) war so, daß sich dabei kein Kohlenoxyd bilden konnte, das sich außerdem auch durch die Färbung der roten Blutkörperchen hätte verraten müssen

  8. Methode «F−K», S. 134.

  9. Ein Gemisch aus 4 Volumina Kohlenoxyd und 1 Volumen Luft.

  10. Diese Versuche wurden im Gegensatz zu den vorhergehenden in kleineren nicht verschlossenen Reagenzgläsern ausgeführt (Höhe 16 cm, lichte Weite 1,5 cm).

  11. Dieser zum Versuch vom 5. X. 1925 benutzte «AsH3-Ringer» war unter unvollkommenem Luftabschluß gealtert und sah gelbbraun opaleszent aus wie eine kolloidale Arsenlösung. Er war vor dem Versuch solange mit einem Luftstrom durchperlt, bis er AgNO3-Papier nicht mehr schwärzte und dann zum Versuch Koll. 1 verwendet.

  12. Streng genommen hat diese Konstante nach L. Michaelis, Die Wasserstoffionenkonzentration, Berlin 1922, S. 28 den Wert 8,8·10−8=0,88·10−7. Da aber wegen der Anomalien der starken Elektrolyte auch dieser Wert für die Berechnung der [H] einer Korrektur bedarf, wurde hier, wo es auf die genauere Berechnung nicht ankommt, auf die Angabe der ersten Dezimale verzichtet. Durch diese Abrundung wird die Beziehung zum Neutralpunkt, der ja bei 22° einer [H]=1·10−7 entspricht, deutlicher zum Ausdruck gebracht.

  13. Natürlich konnte der Hämolyseeffekt bei den verschieden verdünnten Blutkörperchenaufschwemmungen nicht direkt verglichen werden. Es wurde vielmehr vor jedem Protokollieren eine Probe der dichteren Blutkörperchenaufschwemmung durch Verdünnung mit Ringer auf den ursprünglichen Blutkörperchengehalt der verdünnteren Blutkörperchenaufschwemmung reduziert und dann erst der Hämolysegrad verglichen.

  14. Insofern hat also das Hämoglobin indirekt durchaus eine Bedeutung für die AsH3-Hämolyse, da gerade das Hämoglobin die Ursache ist, daß die mit Luft in Wechselwirkung stehenden roten Blutkörperchen große Mengen Sauerstoff speichern.

  15. Es muß indeß betont werden, daß ich nicht weiter die Bedingungen verfolgt habe, unter denen diese Form der Alterung reproduziert werden kann. Die Versuche «Koll.» sind also im Gegensatz zu allen anderen gut reproduzierbaren Versuchen nur bemerkenswert aber nicht beweiskräftig.

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Labes, R. Über den Wirkungsmechanismus des Arsens und verwandter Elemente. Archiv f. experiment. Pathol. u. Pharmakol 127, 125–147 (1928). https://doi.org/10.1007/BF01869550

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